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Warum steigen die Preise an den Strombörsen? Wie setzt sich der Strompreis zusammen? Und wie entwickelt sich Ihr persönlicher Strompreis? Antworten auf diese Fragen finden Sie auf dieser Seite.

Energiekostenrechner

Mit dem Rechner können Sie die bisherigen monatlichen Energiekosten mit den Energiekosten ab 1.1.2023 vergleichen. Für die Berechnung wird Ihr jährlicher Stromverbrauch benötigt. Den Jahresverbrauch Ihres Haushalts finden Sie auf Ihrer letzten Jahresabrechnung oder online im Kundenportal.

Der Energiekostenrechner berücksichtigt dabei bereits die Stromkostenbremse für Haushalte (Energiekostenzuschuss bis 2.900 kWh) sowie Ihren individuellen Verbrauch:

Ihr Stromverbrauch
kWh / Jahr
Jahresverbrauch
Energiekosten bis 31.12.2022
0,00 € / Monat
Privat OK/Online Privat OK
Energiekosten ab 1.1.2023
0,00 € / Monat
Privat OK/Online Privat OK + Stromkostenbremse
Differenz
0,00 € / Monat
0,00 € / kWh

Vergleich von bisherigen monatlichen Energiekosten mit den Energiekosten ab 1.1.2023:

  • für den privaten Haushaltsstrom
  • mit Stromprodukt Privat OK oder Online Privat OK
  • bei Berücksichtigung des Energiekostenzuschusses bis 2.900 kWh pro Jahr
  • monatliche Energiekosten sind 1/12 der Jahresenergiekosten, dies entspricht den Vorauszahlungen (Teilbeträgen); ist aber abweichend von dem im Jahresverlauf tatsächlich unterschiedlich hohen monatlichen Energiebedarf.

So setzt sich der Strompreis zusammen:

Die Stromkosten setzen sich aus den Energiekosten, dem Netznutzungsentgelt sowie Steuern und Abgaben zusammen.

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Entwicklung der Marktpreise

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Darstellung der Marktpreisentwicklung, Quelle: E-Control

 

 

 

Seit Mitte 2021 sind die Großhandelspreise auf den Beschaffungsmärkten für Strom stark angestiegen.

Das zeigen auch die von der E-Control Austria ausgewiesenen Marktpreise.

Preiserhöhung an den Beschaffungsmärkten & Börsen

Für die aktuelle Preissituation sind mehrere Gründe maßgeblich:

  • Generell gab es mit Corona eine verschobene und damit ab 2021 erhöhte Nachfrage am Energie- und Rohstoffmarkt. Eine erhöhte Nachfrage wirkt immer preistreibend.

  • Seit 2021 gibt es an den Märkten Angst vor Versorgungsengpässen mit Erdgas aus russischer Lieferung, dies hat bereits ab 2021 zu Preisanstiegen geführt.

  • Spätestens mit dem Einmarsch in der Ukraine wurden verstärkt Anstrengungen unternommen, alternative Lieferquellen für Erdgas zu erschließen und strategische Gasreserven aufbauen. Das ist gut für Versorgungssicherheit, führt aber zunächst ebenfalls zu höheren Erdgaspreisen.

  • Die Gaspreise haben über die Verstromung von Erdgas unmittelbar Einfluss auf den Strommarkt. (Merit-Order). 

  • Ein weiterer Faktor in 2022 war, dass europaweit weniger Kapazitäten für die Stromerzeugung als üblich zur Verfügung standen. Grund dafür war eine schlechte Kraftwerksverfügbarkeit in Frankreich (Zustand der dortigen Atomkraftwerke) sowie lange anhaltende Trockenheit, die zu niedrigen Wasserständen in den Flüssen führte. Dies wiederum beeinflusst die Erzeugung aus Wasserkraft, und über das notwendige Kühlwasser auch den Betrieb von Atomkraftwerken.  

Was wird gegen den hohen Strompreis unternommen?

Seit der Liberalisierung des Strommarktes entstehen die Preise am Markt.
 
Um die aktuellen Marktverwerfungen abzumildern, hat der österreichische Gesetzgeber seit Anfang des Jahres verschiedene Maßnahmen gesetzt, um die Konsument:innen zu entlasten:

Weniger Steuern und Abgaben auf Strom

  • Ökostrompauschale entfällt für 2022.
  • Der verbrauchsabhängige Ökostrom-Förderbeitrag wurde vorübergehend ausgesetzt.
  • Senkung der Elektrizitätsabgabe zum 1.5.2022 bis Juni 2023.

Dadurch wurde der Anteil der Steuern und Abgaben am Gesamtstrompreis auf aktuell rund 20 % reduziert. 

Weitere, direkt auf die Energiekosten wirkenden Massnahmen sind:

Ausbau erneuerbarer Energiequellen

Die aktuelle Marktsituation ist durch die Abhängigkeit von Energieimporten entstanden. Um hier zukünftig vorzubauen, braucht es den Ausbau erneuerbarer Energiequellen und der Übertragungsnetze. Die Investitionen in diesen Ausbau bringen Arbeitsplätze und stärken die Klimaverträglichkeit unseres gesamten Energiesystems. 

Oft gestellte Fragen...

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