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Wallbox installieren

Ein Job für Fachleute

  • Installation durch zertifizierte Fachleute
  • Kosten sind abhängig vom Installationsaufwand
  • Ein Bestandscheck schafft Klarheit

Das Installieren einer Wallbox ist wie ein medizinischer Eingriff – überlassen Sie das immer Expert:innen.

Finger weg – niemals eine Wallbox selbst installieren!

Wallboxen zum Laden von E-Autos in Salzburg, Österreich und Europa funktioniert mit Starkstrom. Kommt man mit diesem in Berührung, sind Verbrennungen, Schäden an den inneren Organen und andere Verletzungen die Folge. Es hat einen Grund, warum in Österreich eine Autowerkstatt und die Mechaniker:innen ein spezielles Zertifikat (Ausbildung) brauchen, um an E-Autos arbeiten zu dürfen. 

Daher ist es auch in Salzburg verboten, die E-Ladestation, die ja auch mit Starkstrom funktioniert, selbst zu installieren.  

Welche Voraussetzungen gibt es für die Wallbox-Installation?

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Im Prinzip ist es ganz einfach: Sie brauchen einen entsprechenden Stromanschluss, den passenden Platz und einen zertifizierten Elektrofachbetrieb für die Montage. Der Schwierigkeiten liegen wie so oft im Detail. Die Salzburg AG bietet als Service einen Bestandscheck [LINK], bei dem die Gegebenheiten vor Ort genau erhoben werden und auf dieser Basis ein Montageangebot erstellt wird. Ob zusätzliche Kosten für die Netzbereitstellung anfallen, wird dabei vorab ebenfalls geklärt. 

Üblich für eine Wallbox sind die 400 Volt Spannung eines Drehstromanschluss. So ist das dreiphasige Laden einwandfrei möglich. Mit 16 Ampere Stromstärke erreichen Sie eine Ladeleistung von 11 Kilowatt (kW). Mit 32 Ampere verdoppelt sich die Leistung auf 22 kW.  

Werden mehrere Wallboxen in einer Tiefgarage installiert, sollte ein Lastmanagement vorhanden sein. Das regelt die Stromverteilung. 

Eine Ladestation zuhause braucht nicht nur an der Hauswand oder auf dem Standfuß Platz, sondern auch im Sicherungskasten. Dort sollte der Raum für Sicherungsautomaten und eventuell auch für den FI Typ-B Schutzschalter frei sein. 

Die rechtlichen Voraussetzungen, speziell in einem Miets- oder Mehrparteienhaus eine Wallbox installieren zu dürfen, haben sich mit der Novelle des Wohneigentumsgesetzes deutlich verbessert. Mehr dazu erfahren Sie bei den entsprechenden Ladelösungen.

Genehmigungspflichtig oder meldepflichtig?

Wallboxen mit einer Ladeleistung von mehr als 3,7 kW müssen vor der Montage beim Netzbetreiber gemeldet werden. In Salzburg ist das die Salzburg Netz GmbH.   

Der Netzbetreiber prüft dann die am Standort verfügbare Leistung und wie viel Leistung für dieses Kundenanlage bereits eingekauft wurde. Auf dieser Basis wird ermittelt, ob an diesem Standort eine Wallbox mit der gewünschten Leistung installiert werden kann und ob bzw. wieviel Netzbereitstellungsentgelt nachbezahlt werden muss.  

Die Salzburg AG übernimmt diese Netzanfrage für ihre Kund:innen, so dass mit dem Montageangebot volle Kostentransparenz, auch über allfällige Netzgebühren vorliegt. 

Wichtig – Wallbox-Installation je nach Ort

Es ist auch wichtig für die Installation einer Wandlademöglichkeit, an welchem Ort dies geschieht. Wir haben uns eingehend mit den unterschiedlichen Standorten für eine E-Ladestation befasst: 

Wer installiert Wallboxen in Salzburg?

Grundsätzlich kann jeder Elektrofachbetrieb Wallboxen installieren. Wenn die Montage bei der Salzburg AG beauftragt wird, wird diese entweder von Mitarbeiter:innen des technischen Service der Salzburg AG oder von unseren Elektroservice-Partnern im ganzen Land ausgeführt. Wir sind auf Ihren Wunsch Ihr verlässlicher Partner in Sachen Installation einer Wallbox in Salzburg.

Welche Stromleitungen und Anschlüsse müssen vorhanden sein?

Für eine E-Lademöglichkeit in Ihrem Heim benötigen Sie einen Drehstromanschluss. Dieser sollte über eine Spannung von 400 Volt verfügen.  

Vielfach wird ein Kabelweg benötigt. Dafür können Sie je nach den baulichen Vorbedingungen Rohre oder Kabelkanäle verwenden. Hier werden die Stromleitungen verlegt. Der Elektrofachbetrieb oder unsere Mitarbeiter:innen legen anhand der Verlegeart den Kabeltyp fest. Hier spielt natürlich auch der Querschnitt des Wallbox-Zuleitungskabels eine Rolle.  

Anhand der Leistung der Wandladeeinheit und jener des Zuleitungskabels bestimmen die Expert:innen den passenden Leitungsschutzschalter. Zusätzlich ist ein FI-Schutzschalter bei der Installation notwendig

Bestandsschutz – die Haus-Technik muss aktuell sein

Der Bestandsschutz regelt, welche baulichen Anlagen, die mit dem Haus verbunden sind, legal sind. Es geht hier auch um die Frage der Baugenehmigung. Wenn die Haustechnik nicht auf dem aktuellen Stand ist, kann bei der Installation einer Wallbox mit einer höheren Leistung als 3,7 kW der Bestandsschutz fallen. Die elektrische Installation im Haus sollte jedoch - unabhängig davon, ob Sie über eine Wallbox nachdenken - immer am Stand der Technik gehalten werden. Dies dient Ihrer eigenen Sicherheit.  Mehr Informationen zum Thema “Sichere Elektroinstallation” finden Sie auf unserer Website. 

Was beeinflusst die Kosten der Wallbox-Installation?

Nicht nur der Preis für die E-Lademöglichkeit und die entsprechenden Zusatzleistungen definieren den Gesamtpreis für die Wallbox. Bauliche Maßnahmen müssen auch in die Kostenrechnung integriert werden. Kostentreiber sind hier vor allem die Länge des Zuleitungskabels, Wanddurchbrüche und, falls nötig, Grabungsarbeiten. Ein Bestandscheck durch die Salzburg AG schafft Klarheit über die notwendigen Ausgaben.  

 Welche Kosten bei Wallboxen auf Sie zukommen können, haben wir in einem übersichtlichen Beitrag zusammengefasst.  

 

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