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Stand: 11.10.2022

Photovoltaik Strom verkaufen - alle Infos zu Einspeisetarifen kompakt und ausführlich erklärt sowie die Möglichkeiten zur Einspeisung.

An sonnenreichen Tagen sowie in sonnenreichen Monaten können die PV-Anlagen einen Stromüberschuss erzeugen. Dieser kann entweder in einem Batteriespeicher für dunklere Tage und die Nacht zwischengelagert werden, oder der Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden.

Einspeisetarife Photovoltaik schnell erklärt

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Die Einspeisevergütung Ihres überschüssigen Stroms hängt von einer Reihe von Faktoren ab.

 
  • Sie haben die Wahl zwischen geförderten und marktkonformen Einspeisetarifen.
  • Die Einspeisetarife werden von der E-Control für jedes Quartal neu festgelegt. 
  • Die Einspeisevergütung durch die Salzburg AG hängt davon ab, ob Sie diese mit oder ohne Vertragsbindung eingehen. 
  • Die Leistung Ihrer PV-Anlage ist ebenfalls ein Faktor. 
  • Auch die Tatsache, ob Sie Ihren gesamten PV-Strom oder nur den Überschussstrom einspeisen, spielt bei der Einspeisevergütung eine Rolle.

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Einspeisetarife Photovoltaik - ausführlich erklärt

Im Folgenden finden Sie ausführliche Informationen zu den jeweiligen Möglichkeiten. Gerne ist Ihnen unser Kundenservice bei Fragen rund um die Einspeisevergütung behilflich.

Einspeisetarif der OeMAG

Aktuell ist bis 500 kWp ein Einspeisevertrag mit der OeMAG mit Vergütung zum Marktpreis nach § 41 ÖSG die wirtschaftlich beste Option zur Verwertung Ihres PV-Stroms.

Alle Informationen dazu finden Sie unter Marktpreis (oem-ag.at)

Marktpreis für Ökostrom

Die Salzburg AG bietet den Betreibern marktkonforme Preise für die gelieferte Energie an. Zur Abnahme von Ökostrom ist allerdings ausschließlich die OeMAG verpflichtet. 

Die Einspeisetarife für Photovoltaikstrom ändern sich in der Regel alle drei Monate. Festgelegt werden die Tarife von der E-Control (Energie-Control Austria für die Regulierung der Elektrizitäts- und Erdgaswirtschaft). Diese staatliche Regulierungsbehörde untersteht dem österreichischen Bundesumweltministerium.

 Laut § 41 ÖSG 2012 idgF berechnet die E-Control den Marktpreis für Ökostrom und zieht von diesem die aliquoten Aufwendungen für die Ausgleichsenergiekosten ab. 

Durch den Verkauf des selbst produzierten Ökostroms wird meist Umsatzsteuer fällig. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu diesem Thema. Zu Fragen rund um den Einspeisetarif kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice. Sie stehen Ihnen gerne mit Antworten und Tipps zur Verfügung. 

Was kostet eine Kilowattstunde Strom in Österreich?

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Der durchschnittliche Preis für eine kWh (Kilowattstunde) Strom liegt in Österreich laut der E-Control im Bereich zwischen etwa 17 und 24 Cent. Dieser Gesamtpreis inkludiert auch die Netzkosten plus Steuern und Abgaben.

Ihr persönlicher Strompreis ist von drei Faktoren abhängig:

  1. Dem Verbrauch

  2. Dem Stromlieferanten

  3. Dem Wohnort

Die Kosten für den Verbrauch teilen sich in der Regel in zwei Kategorien – in die Pauschale und in den tatsächlichen Verbrauch. Die Preise für eine kWh werden auch von der Wahl des Stromlieferanten beeinflusst. Die E-Control sagt, dass rund 33 % des Stromgesamtpreises durch die Stromlieferantenwahl beeinflusst werden können.

Wie funktioniert die Erstanmeldung

Noch ehe Sie eine Photovoltaikanlage erwerben oder gar in Betrieb nehmen, sollten Sie eine Vereinbarung mit dem Netzbetreiber und einem Energieabnehmer über die Höhe eines Einspeisetarifs abgeschlossen haben. Die so erwirtschafteten Einnahmen inkludieren im Allgemeinen eine Umsatzsteuerpflicht. 

Bei der Absicht, den produzierten Strom zu verkaufen, müssen Sie mit dem ausgewählten Energieabnehmer (Stromkäufer) eine Lieferantenbeziehung eingehen. Hierbei wird in einem Einspeisevertrag festgehalten, wohin der Strom gegen das entsprechende Entgelt geliefert wird.

Was ist im Rahmen der Erstanmeldung ein Einspeisevertrag?

Die schriftliche Fixierung aller Details zwischen dem Betreiber eine PV-Anlage und jenem Energieversorger, der den Strom kauft, wird Einspeisevertrag genannt. Darin werden alle Fragen zur Abnahme des Stroms sowie zur Vergütung dargelegt. In einem Einspeisevertrag stehen …

  • Details über die Photovoltaikanlage

  • die genauen Koordinaten des Einspeisepunkts

  • Details zur entsprechenden Einspeisevergütung

  • Angaben zu den jeweiligen Vertragspartnern

  • der Beginn sowie das Ende der Vertragsdauer

  • die Ergebnisse der Netzverträglichkeitsprüfung

Auch wenn die wichtigsten Punkte, die in einem Einspeisevertrag geklärt werden, auch im Erneuerbare-Energien-Gesetz determiniert sind, ist ein Einspeisevertrag sinnvoll. Damit verfügen sowohl der Energieversorger als auch Sie als Betreiber einer Photovoltaikanlage über ein detailliertes Schriftstück.

Fazit

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Verbrauchen Sie den Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage nicht zur Gänze, kann diese nachhaltig gewonnene Energie der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.

Energieunternehmen wie die Salzburg AG kaufen den durch Sonnenlicht erzeugten Strom. Die OeMAG, die Abwicklungsstelle für Ökostrom AG, ist als einzige Organisation verpflichtet, den überschüssigen ökologischen Strom zu kaufen.

Über Förderungen kann die OeMAG marktunübliche Preise bezahlen. Marktgerechte Einspeisetarife bekommen private Stromlieferanten von der Salzburg AG.

Ehe Sie den selbst produzierten Strom verkaufen, informieren Sie sich über den möglichen Umsatz und anfallende Steuern und Abgaben.

Bei Inbetriebnahme Ihrer Photovoltaik-Anlage sollten Sie eine Vereinbarung über die Abnahme des Photovoltaik-Stroms sowie der Höhe des Einspeisetarifs mit einem Energieabnehmer haben. Leistungen aus Überschuss- oder Volleinspeisung der PV-Anlage sind prinzipiell steuerpflichtig. Es liegt in der Verantwortung des Erzeugers, diese Leistungen zu versteuern sowie generell für eine ordnungsgemäße Abwicklung sämtlicher Steuer- und Abgabepflichten im Zusammenhang mit der PV-Anlage zu sorgen.

Wir beraten Sie gerne:

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