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Energieweg Köstendorf, Modellgemeinde, Smart Grids Week 2013, Salzburg AG, Foto Wildbild, www.wildbild.at

Einspeisetarife

Photovoltaik

  • Mit oder ohne Bindung
  • Mit Energieabnahmevertrag
  • PV Strom verkaufen

Photovoltaik Strom verkaufen - alle Infos zu Einspeisetarifen kompakt und ausführlich erklärt sowie die Möglichkeiten zur Einspeisung.

An sonnenreichen Tagen sowie in sonnenreichen Monaten können die PV-Anlagen einen Stromüberschuss erzeugen. Dieser kann entweder in einem Batteriespeicher für dunklere Tage und die Nacht zwischengelagert werden, oder der Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden.

Wird die Energie in das Stromnetz geleitet, kann diese dort für später via unseres SOLAR.DEPOTS zwischengelagert werden oder sie wird direkt verkauft. Dafür erhalten Sie Geld in Form des Einspeisetarifs. 

Einspeisetarife Photovoltaik schnell erklärt

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Die Einspeisevergütung Ihres überschüssigen Stroms hängt von einer Reihe von Faktoren ab.

 
  • Sie haben die Wahl zwischen geförderten und marktkonformen Einspeisetarifen.
  • Die Einspeisetarife werden von der E-Control für jedes Quartal neu festgelegt. 
  • Die Einspeisevergütung durch die Salzburg AG hängt davon ab, ob Sie diese mit oder ohne Vertragsbindung eingehen. 
  • Die Leistung Ihrer PV-Anlage ist ebenfalls ein Faktor. 
  • Auch die Tatsache, ob Sie Ihren gesamten PV-Strom oder nur den Überschussstrom einspeisen, spielt bei der Einspeisevergütung eine Rolle.

Sie haben die Wahl: Ohne oder mit Vertragsbindung.

Ohne Bindung

Ohne Bindung

Mit Bindung

Mit Bindung

Einspeisetarife Photovoltaik - ausführlich erklärt

Im Folgenden finden Sie ausführliche Informationen zu den jeweiligen Möglichkeiten. Gerne ist Ihnen unser Kundenservice bei Fragen rund um die Einspeisevergütung behilflich.

Unterschied zwischen gefördertem Einspeisetarif und Einspeisetarif laut Marktpreis

Zahlreiche Menschen haben in den vergangenen Jahren die Energie, die sie aus dem Sonnenlicht über ihre Photovoltaikanlage gewonnen haben, in das öffentliche Netz eingespeist. Dafür erhielten sie eine Geldleistung, genannt Einspeisetarif. Dadurch, dass Energiegewinnung aus Sonnenlicht im Allgemeinen als umweltschonend und nachhaltig gilt, kann dafür eine ökologische Förderung beantragt werden.

Über die Abwicklungsstelle für Ökostrom AG, kurz OeMAG, kann ein Vertrag abgeschlossen werden. Somit erhalten Sie über eine festgelegte Zeitperiode einen geförderten Einspeisetarif. Um einen von der OeMAG geförderten Einspeisetarif zu erhalten, muss der entsprechende Förderantrag vor der Errichtung oder dem Ausbau der Photovoltaikanlage eingebracht werden.

Wichtig zu beachten ist, dass die Ökostromtarifförderung der OeMAG bspw. nicht mit der Förderaktion „Photovoltaik Anlagen“ des Klima- und Energiefonds KLIEN, der Landesförderung Salzburg sowie mit anderen Förderungen des Bundes kombiniert werden kann.

Laut OeMAG soll ein geförderter Einspeisetarif als Anreiz für die Errichtung einer eigenen Photovoltaikanlage dienen. Um über die OeMAG einen geförderten Einspeisetarif zu erhalten, müssen folgende Punkte erfüllt werden:

  • Förderanträge müssen auf der Website der OeMAG eingereicht werden. Anträge über andere Wege wie E-Mail oder die Post werden nicht bearbeitet. 

  • Der Antrag für einen geförderten Einspeisetarif muss vor dem Beginn der Baumaßnahmen erfolgen.

  • Bei der Antragstellung auf der Homepage der OeMAG dürfen keine automationsgestützten Eingabesysteme verwendet werden.

  • Auf Wunsch der OeMAG muss der Antragsteller bei einer PV-Anlage binnen drei Monaten nachweisen, dass eine Photovoltaikanlage gekauft wurde.

  • Kombinationen mit anderen Förderaktionen von Bund und Ländern sind nicht zulässig. 

  • Die Photovoltaikanlage muss mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden sein.

  • Die Anerkennung als Ökostromanlage muss vorliegen. Photovoltaikanlagen gelten seit dem 1. Jänner 2018 automatisch als solche.

  • Alle für das Projekt benötigten Unterlagen und Genehmigungen müssen vor der Antragstellung vorliegen.

  • Für jede PV-Anlage muss ein eigener Antrag eingebracht werden. 

Gewährt die OeMAG nach der eingehenden Prüfung den Förderantrag, informiert diese den Antragsteller per E-Mail. Von nun an kann und muss die Ökostromanlage errichtet werden, wie sie im Bescheid und im Vertrag mit der OeMAG festgelegt wurde. Zum Beispiel darf nach dem positiven Förderbescheid der Standort der Anlage nicht mehr verändern werden. Bei Änderungen, kann die OeMAG den positiven Bescheid wieder zurückziehen.

Die Vergütung zum Marktpreis – Eigenstrom zu fairen Preisen verkaufen

Die Salzburg AG bietet den Betreibern marktkonforme Preise für die gelieferte Energie an. Zur Abnahme von Ökostrom ist allerdings ausschließlich die OeMAG verpflichtet. 

Die Einspeisetarife für Photovoltaikstrom ändern sich in der Regel alle drei Monate. Festgelegt werden die Tarife von der E-Control (Energie-Control Austria für die Regulierung der Elektrizitäts- und Erdgaswirtschaft). Diese staatliche Regulierungsbehörde untersteht dem österreichischen Bundesumweltministerium.

Als ein Serviceangebot bietet die E-Control einen Tarifkalkulator an. Dieser Tarifrechner beachtet neben dem Geld, das Sie für den eingespeisten Photovoltaik-Strom erhalten, auch den entsprechenden Strombezugspreis. Die E-Control als staatliches Instrument vergleicht die Einspeisetarife unabhängig. Laut § 41 ÖSG 2012 idgF berechnet die E-Control den Marktpreis für Ökostrom und zieht von diesem die aliquoten Aufwendungen für die Ausgleichsenergiekosten ab. 

Vergütung zum Marktpreis durch die Salzburg AG

Die Vergütung zum Marktpreis durch die Salzburg AG erfolgt entweder ohne oder mit Vertragsbindung. 

Ohne Vertragsbindung erhalten Sie als Betreiber einer PV-Anlage bis 5 kWp laut des § 41 Ökostromgesetz 2012 von der Salzburg AG abzüglich aliquoter Aufwendungen gemäß dem E-Control-Gutachten laut Ökostromgesetz 2012 § 42 den von der E-Control aktuell ausgegebenen Marktpreis. Diese Vereinbarung ohne Vertragsbindung können Sie jederzeit mit einer Frist von einem Monat zum Monatsletzten kündigen. 

PV-Anlagen zwischen 5 und 20 kWp

Für Photovoltaikanlagen zwischen 5 und 20 kWp gelten die gleichen Gesetze. Allerdings ist hier für die Einspeisevergütung ohne Vertragsbindung eine schriftliche Vereinbarung notwendig. Jeder Antragsteller sollte eine Kopie des Netzzugangsvertrages vom Netzbetreiber vorlegen. 

Die aktuellen Einspeisetarife für Photovoltaikanlagen bis zu 20 kWp ohne Vertragsbindung der Salzburg AG, festgelegt pro Quartal durch die E-Control, beträgt für 2021:

1. Quartal 2021: 4,786 Cent/kWh

PV-Anlagen über 20 kWp

Verfügen Sie über eine PV-Anlage (oder über eine andere Ökostromanlage) größer als 20 kWp, kann Ihnen die OeMAG durch staatliche Subventionen (Fördergelder) für einen bestimmten Zeitraum eine marktunübliche Einspeisevergütung anbieten.

Als PV-Anlagen-Betreiber sollten Sie bedenken, dass der energiewirtschaftliche Wert des eingespeisten Stroms oftmals deutlich unterhalb der Einspeisevergütung der OeMAG liegt. Die Salzburg AG vergütet den realen Marktwert der eingespeisten Energie. Die Preise für eingespeisten Strom sind daher hier niedriger, damit der Endverbraucher am anderen Ende der Wertschöpfungskette leistbaren Ökostrom erhalten kann. Durch den geförderten Einspeisetarif kann es aus wirtschaftlicher Sicht für den Betreiber einer Photovoltaikanlage sinnvoll sein, einen Einspeisevertrag mit der OeMAG abzuschließen. 

Wir bietet Ihnen einen marktüblichen Einspeisetarif für Ihren PV-Strom im Ausmaß von 40 % des von der E-Control aktuell festgelegten Grundlastpreises.

Einspeisetarife mit Vertragsbindung

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Neben den Einspeisetarifen ohne Bindung bieten wir Ihnen selbstverständlich auch einen Einspeisetarif mit Vertragsbindung an. Die Vergütung richtet sich an Überschusseinspeiser (bis 5 kWp) und an Volleinspeiser (bis 40 kWp).

Durch die Vertragsbindung von 5 Jahren erhalten Sie als Kunde in den ersten 12 Monaten der Vertragsdauer unabhängig von der E-Control 7,0 Cent pro kWh netto (gültig ab 1. August 2019). Ab dem 13. Monat der Vertragslaufzeit gelten die gleichen Preise wie für jene Verträge ohne Bindung. Selbstverständlich gilt dieses Angebot bis auf Widerruf.

Sollten Sie sich für einen Einspeisevertrag mit Bindung entscheiden, bitten wir Sie, uns eine Kopie des Netzzugangsvertrages vom Netzbetreiber vorzulegen. Hier ein Vergleich der aktuellen Einspeisetarife, vorgegeben durch die E-Control, mit dem Einspeisetarif der Salzburg AG mit Vertragsbindung:

Jahr 2020
Einspeisetarife lt. E-Control Einspeisetarife mit Vertragsbindung Salzburg AG*
Erstes Quartal 4,328 Cent/kWh 7,0 Cent/kWh
Zweites Quartal 3,058 Cent/kWh 7,0 Cent/kWh
Drittes Quartal 3,822 Cent/kWh 7,0 Cent/kWh
Viertes Quartal 4,055 Cent/kWh 7,0 Cent/kWh
* gültig im ersten Vertragsjahr

Durch den Verkauf des selbst produzierten Ökostroms wird meist Umsatzsteuer fällig. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu diesem Thema. Zu Fragen rund um den Einspeisetarif kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice. Sie stehen Ihnen gerne mit Antworten und Tipps zur Verfügung. 

Was kostet eine Kilowattstunde Strom in Österreich?

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Der durchschnittliche Preis für eine kWh (Kilowattstunde) Strom liegt in Österreich laut der E-Control im Bereich zwischen etwa 17 und 24 Cent. Dieser Gesamtpreis inkludiert auch die Netzkosten plus Steuern und Abgaben.

Ihr persönlicher Strompreis ist von drei Faktoren abhängig:

  1. Dem Verbrauch

  2. Dem Stromlieferanten

  3. Dem Wohnort

Die Kosten für den Verbrauch teilen sich in der Regel in zwei Kategorien – in die Pauschale und in den tatsächlichen Verbrauch. Die Preise für eine kWh werden auch von der Wahl des Stromlieferanten beeinflusst. Die E-Control sagt, dass rund 33 % des Stromgesamtpreises durch die Stromlieferantenwahl beeinflusst werden können.

Wie funktioniert die Erstanmeldung

Noch ehe Sie eine Photovoltaikanlage erwerben oder gar in Betrieb nehmen, sollten Sie eine Vereinbarung mit dem Netzbetreiber und einem Energieabnehmer über die Höhe eines Einspeisetarifs abgeschlossen haben. Die so erwirtschafteten Einnahmen inkludieren im Allgemeinen eine Umsatzsteuerpflicht. 

Bei der Absicht, den produzierten Strom zu verkaufen, müssen Sie mit dem ausgewählten Energieabnehmer (Stromkäufer) eine Lieferantenbeziehung eingehen. Hierbei wird in einem Einspeisevertrag festgehalten, wohin der Strom gegen das entsprechende Entgelt geliefert wird.

Was ist im Rahmen der Erstanmeldung ein Einspeisevertrag?

Die schriftliche Fixierung aller Details zwischen dem Betreiber eine PV-Anlage und jenem Energieversorger, der den Strom kauft, wird Einspeisevertrag genannt. Darin werden alle Fragen zur Abnahme des Stroms sowie zur Vergütung dargelegt. In einem Einspeisevertrag stehen …

  • Details über die Photovoltaikanlage

  • die genauen Koordinaten des Einspeisepunkts

  • Details zur entsprechenden Einspeisevergütung

  • Angaben zu den jeweiligen Vertragspartnern

  • der Beginn sowie das Ende der Vertragsdauer

  • die Ergebnisse der Netzverträglichkeitsprüfung

Auch wenn die wichtigsten Punkte, die in einem Einspeisevertrag geklärt werden, auch im Erneuerbare-Energien-Gesetz determiniert sind, ist ein Einspeisevertrag sinnvoll. Damit verfügen sowohl der Energieversorger als auch Sie als Betreiber einer Photovoltaikanlage über ein detailliertes Schriftstück.

Was muss ich beim Anbieterwechsel beachten?

Durch den Vergleich beim Einspeisetarif, festgelegt durch die E-Control und der Salzburg AG im ersten Jahr einer Vertragsbindung, können Sie sehen, welches Potential im Wechsel des Stromkäufers steckt.

Wichtig für die Entscheidung ist, dass Sie den Einspeisetarif Ihres bisherigen Abnehmers im Blick haben. Werfen Sie hierfür ein prüfendes Auge in den bisher gültigen Vertrag. Sollten Sie den Einspeisetarif der Salzburg AG für sich als vorteilhafter erachten, freuen wir uns, Sie als Neukunden begrüßen zu dürfen. 

 

Vor einem Wechsel überprüfen Sie bitte in Ihrem Einspeisevertrag neben dem Tarif auch, welche Bedingungen unter anderem bei der Mindestvertragsdauer oder auch bei der Kündigungsfrist herrschen. Sie erfahren diese und weitere wichtige Details zu unseren Einspeiseverträgen von unseren Energieberatern und können diese somit mit Ihrem aktuellen vergleichen. Sollten Sie sich anschließend für einen Wechsel zur Salzburg AG als Käufer Ihres Ökostroms entscheiden, hilft Ihnen unseres Kundenservice selbstverständlich dabei.

Wir benötigen dazu unter anderem Ihre Wechselvollmacht. Die Einspeisevergütung durch die Salzburg AG erfolgt nach Inkrafttreten des neuen Einspeisevertrags.

Fazit

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Verbrauchen Sie den Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage nicht zur Gänze, kann diese nachhaltig gewonnene Energie der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.

Energieunternehmen wie die Salzburg AG kaufen den durch Sonnenlicht erzeugten Strom. Die OeMAG, die Abwicklungsstelle für Ökostrom AG, ist als einzige Organisation verpflichtet, den überschüssigen ökologischen Strom zu kaufen.

Über Förderungen kann die OeMAG marktunübliche Preise bezahlen. Marktgerechte Einspeisetarife bekommen private Stromlieferanten von der Salzburg AG.

Ehe Sie den selbst produzierten Strom verkaufen, informieren Sie sich über den möglichen Umsatz und anfallende Steuern und Abgaben.

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** Standardwert 1000 kWh/kWp

*** gem. Ihrer letzten Gutschrift (Eingabe pro Jahr) oder Abschätzung (je kWp ca. 700 kWh, mit Wärmepumpe je kWp ca. 600 kWh)

**** gem. Ihrer letzten Stromabrechnung (Eingabe pro Jahr); Strommenge, welche verrechnet wurde

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Fast fertig. Ein paar Informationen benötigen wir noch.

Ihre elektrische Ausstattung ist:

Bei Inbetriebnahme Ihrer Photovoltaik-Anlage sollten Sie eine Vereinbarung über die Abnahme des Photovoltaik-Stroms sowie der Höhe des Einspeisetarifs mit einem Energieabnehmer haben. Leistungen aus Überschuss- oder Volleinspeisung der PV-Anlage sind prinzipiell steuerpflichtig. Es liegt in der Verantwortung des Erzeugers, diese Leistungen zu versteuern sowie generell für eine ordnungsgemäße Abwicklung sämtlicher Steuer- und Abgabepflichten im Zusammenhang mit der PV-Anlage zu sorgen.

Wir beraten Sie gerne:

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