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Photovoltaik Rechner

Kosten und Ertrag

Mit Photovoltaik-Anlagen senken Privathaushalte, Unternehmen und Gemeinden ihre Energiekosten teils erheblich.

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Statt den Strom ausschließlich aus dem Netz zu beziehen, können Haushalte und andere Anwender nach der Installation einer PV-Anlage aus Sonnenlicht über Solarzellen elektrische Energie gewinnen. Diese kann für Haushaltsgeräte, die Wärmebereitstellung und umweltfreundliche Mobilität genutzt werden.

Nun stellen Sie sich zurecht die Frage: Wie hoch sind die Ausgaben für eine Photovoltaikanlage.

Mit dem Photovoltaik-Rechner der Salzburg AG vergleichen Sie die Ausgaben mit den Ertrags- und Sparpotentialen. Faktoren, die über die Kosten und den Stromertrag entscheiden, sind dabei unter anderem der Dachtyp, der Haustyp, ob die PV-Anlage auf der gesamten oder nur auf einem Teil der Dachfläche angebracht wird, welche Neigung das Dach aufweist, nach welcher Himmelsrichtung das Haus ausgerichtet ist und mit welcher Technologie Sie Warmwasser und Heizungswärme erzeugen. 

Der Photovoltaik-Rechner der Salzburg AG berücksichtigt diese Faktoren und berechnet für Sie auf Basis Ihres jährlichen Stromverbrauchs folgende Werte:

  • Monatliche Finanzierungsrate bei Ratenkauf über 12 Jahre

  • Amortisationszeit (nach wie vielen Jahren hat sich die Investition finanziell ausgeglichen)

  • Einsparungen über die nächsten 25 Jahre

Alle Kosten einer Photovoltaik-Anlage im Überblick

Photovoltaik zählt heutzutage zu den preiseffektivsten Möglichkeiten, Strom zu gewinnen. Zahlreiche Unternehmen und Gemeinden, vermehrt aber auch Privatpersonen, entscheiden sich für Solarmodule und können damit einen großen Teil ihres Strombezugs aus dem Netz reduzieren. 

Info

Die Auslagen für eine Photovoltaik-Anlage werden allgemein in Euro/kWp angegeben. Die Abkürzung kWp steht hierbei für Kilowatt-Peak. Damit wird die Leistung einer PV-Anlage angegeben. 

PV-Anlagen sind heute günstiger als früher

Im Jahr 2008 kostete eine PV-Anlage ca. 5.000 Euro/kWp. Heute sind die Preise und damit die Gesamtkosten einer Photovoltaik-Anlage um mehr als die Hälfte gesunken. Abhängig von der Größe der Anlage liegen die Preise für das Solar.Dach der Salzburg AG aktuell zwischen 1.650 und 1.800 Euro/kWp. Kleine PV-Anlagen kosten in der Regel mehr pro kWp als große.

Als Richtwert für die Leistung einer privat genutzten PV-Anlage hat sich eine Spanne von 3 bis 10 kWp in den vergangenen Jahren eingependelt. Umgerechnet stellt 1 kWp an PV-Leistung 950 bis 1.200 Kilowattstunden Stromerzeugung pro Jahr dar. Durchschnittlich leistungsfähige Solaranlagen benötigen dafür rund 6 m² Dachfläche. 

Die Salzburg AG bietet mit dem Solar.Dach private Photovoltaik-Anlagen für 3 bis 10 kWp an. Die durchschnittlich installierte Anlagengröße beträgt dabei 4,2 kWp und kostet in der Regel 7.300 Euro brutto. Hierbei haben Sie die Möglichkeit, einen Ratenkauf in Anspruch zu nehmen. Der Grund für die unterschiedlich hohen Aufwendungen ist, dass diese letztlich stark von der verwendeten Fläche mitbestimmt werden. Im Anschluss lesen Sie eine genaue Betrachtung der Kosten- und Preisfaktoren einer PV-Anlage.

Was kostet eine Photovoltaik-Anlage im Durchschnitt?

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Die Anschaffungskosten für eine PV-Anlage werden grundlegend von deren Leistungsvermögen in kWp bestimmt. Die hier folgenden Zahlen sind Durchschnittswerte. Genaue Angaben erhalten Sie, wenn alle bestimmenden Faktoren zusammengetragen, berechnet und ausgewertet sind. 

Die überwiegende Anzahl an privaten PV-Anlagen beginnt bei einer Leistung von 3 kWp und endet bei 10 kWp. Dazwischen gibt es in einfachen kWp-Schritten eine Steigerung der Anschaffungs- und Installationskosten. Diese Ausgaben sinken umgekehrt proportional zur steigenden Anlagengröße mit dem Preis pro kWp an Leistung. 

Ein Vergleichsbeispiel schafft hier Klarheit. Erwerben Sie über das Salzburg AG Solar.Dach eine 3,2 kWp-Anlage, so liegen die Kosten in der Regel bei ca. 5.700 Euro brutto. Dies ergibt einen Preis von durchschnittlich 1.800 Euro/kWp. Kaufen Sie hingegen eine 5,12 kWp-PV-Anlage, liegen die Aufwendungen bei durchschnittlich 8.500 Euro brutto. Bei einer Anlage dieser Größe und Leistung liegt der Preis pro kWp im Schnitt bei etwas mehr als 1.650 Euro. Die Preisspanne ergibt sich schlicht durch die unterschiedlichen einmaligen sowie laufenden Kosten. Die Aufwendungen für ein Solar.Dach beinhalten neben den Komponenten und der vollständigen Installation (auch die Einbindung in das Hausnetz) die gesamte Abwicklung der Förderung. Auch der komplette Service ist hierbei für Sie inkludiert.

Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Doppelhaus, Mietkomplex

Die Ausgaben variieren auch durch die verschiedenen Haustypen und deren Dachkonstruktionen. Durch die Größe eines Hauses und die Anzahl der Bewohner kann dessen Energieverbrauch grob bestimmt werden. Ein Einfamilienhaus wird in seiner Summe durchschnittlich weniger Gesamtenergie verbrauchen als Doppel-, Mehrfamilien- oder Mietshäuser. Dafür werden die Kosten bei mehr Parteien durch die allgemeine Verteilung für den Einzelnen gesenkt. 

Dachtypen und deren Neigungen wirken auf die Rentabilität

Auch die Dachform bestimmt die Höhe des Geldbetrags für eine PV-Anlage mit. Am häufigsten sind das Satteldach, das Pultdach sowie das Flachdach. Auf einem Flachdach müssen die Solarmodule aufgeständert (auf extra Ständer montiert) werden, wobei diese Unterkonstruktion dachdurchdringungsfrei ist. Dies bedeutet, dass keine Kältebrücke (auch Wärmebrücke genannt) entsteht. Eine Aufständerung ist mit geringfügigen Mehrkosten verbunden.

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Kosten einer Photovoltaik-Anlage

Die detaillierte Aufschlüsselung der Ausgaben für eine PV-Anlage pro m² und/oder pro Kilowattpeak (kWp) basiert auf Durchschnittszahlen. Der PV-Rechner der Salzburg AG gibt Ihnen hierbei eine einfache und gut verständliche Übersicht. Ein besonders wichtiger Preisfaktor bei Photovoltaik-Anlagen ist deren Größe gemessen in Quadratmetern.

So schätzen Sie die Grösse Ihrer PV-Anlage

Eine sinnvolle Größe für eine PV-Anlage lässt sich pro Haus schätzen. Dazu teilen Sie die vorhandenen m² des Dachs durch sechs. Diese Zahl gibt die maximale Leistung einer dort installierten PV-Anlage in der bereits erwähnten Einheit kWp bei unverschatteter (nicht von Schatten betroffenen) und unbebauter Dachfläche an. Unbebaut meint in diesem Fall eine Dachfläche ohne zum Beispiel Kamin, Dachfenster oder Schneefang. 

Wichtig ist, sich über das standortabhängige jährliche Solarpotential zu informieren. Quellen im Internet (z. B. SAGIS) helfen bei der exakten Bestimmung. Diese Zahl wird benötigt, um den durchschnittlichen jährlichen Stromertrag der PV-Anlage zu erfahren. Das durchschnittliche jährliche Solarpotential in Salzburg beträgt zum Beispiel zwischen 900 und 1.100 kWh/m². Für 1 kWp wird eine Fläche von rund 6 m² benötigt. Bei den gängigen Solarmodulen liegt der Wirkungsgrad zwischen 15 und 22 Prozent. Somit ergibt sich ein jährlicher Energieertrag von ca. 1.000 kWh/kWp. Hier ein Beispiel für ein mittelgroßes Dach:

  • Jährlicher Energieertrag: ca. 1.000 kWh pro kWp

  • Dachfläche (mittelgroß): 50 m²

  • Max. Anlagenleistung: 50 m²/6 = ca. 8 kWp

  • Stromertrag: 8 kWp*1.000 kWh pro kWp und Jahr = 8.000 kWh pro Jahr

Preisfaktoren & Preisspanne bei Photovoltaik-Anlagen

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Der Preis für eine Photovoltaik-Anlage ist, neben der Machbarkeit des Baus, die erste große und vermutlich entscheidende Frage vor der Anschaffung einer solchen. In die Kalkulation einer Solaranlage werden folgende Faktoren mitaufgenommen.

Welche Faktoren bestimmen den Preis für eine Photovoltaik-Anlage?

  • Dachfläche

  • Haustyp

  • Anzahl der Nutzer (bestimmt den Geldaufwand des Einzelnen)

  • Art der Solarmodule

  • Wechselrichter

  • Montage und Installation

  • Batteriespeicher

  • Betriebskosten

  • Reinigung

  • Reparaturen

  • allgemeine Instandhaltung

  • Versicherungen

Durch diese zahlreichen Preisfaktoren bei einer Photovoltaik-Anlage kann eine große Preisspanne entstehen. Wie eingangs erwähnt schwanken die Aufwendungen für eine Solar.Dach PV-Anlage je nach Größe durchschnittlich zwischen 5.700 und 8.500 Euro. Neben den aufgezählten Faktoren spielen die individuellen Preis- und Leistungsangebote der einzelnen Anbieter eine Rolle. 

Sie erhalten alle relevanten Informationen durch die Verwendung unseres SOLAR.DACH-RECHNERS. Hier können Sie auch unkompliziert einen Termin vor Ort vereinbaren. 

Was sind die einmaligen Kosten bei einer PV-Anlage?

Die oben aufgezählten Kosten- und Preisfaktoren einer Solar- bzw. PV-Anlage lassen sich in einmalige sowie laufende Ausgaben unterteilen. Die einmaligen Ausgaben beginnen bei der Art der Solarmodule und reichen bis zum Batteriespeicher. 

Die einmaligen Kostenfaktoren in einer detaillierten Übersicht werden nachfolgend beschrieben.

Was kosten Solarmodule?

Ehe Sie über den Geldwert von Solarmodulen lesen, lernen Sie deren Qualitätskriterien kennen. Wichtig bei Solarmodulen sind der Wirkungsgrad, die Lebensdauer sowie die maximale Degradation. Durch die Degradation garantiert der Hersteller eine bestimmte Leistung der Module nach dem Ablauf einer definierten Zeitspanne. Diese liegt oft bei mindestens 25 Jahren. Nach dieser Zeit liegt die Degradation bei Qualitätsmodellen nicht unterhalb von 15 %. Dies bedeutet, dass 85 % der ursprünglichen Leistung noch vorhanden sind.

Die Modulverkaufspreise sind allein in den letzten 10 Jahren sehr stark gesunken. Für eine 1 kWp Modulleistung bezahlte man im Jahr 2011 noch 3mal so viel wie im Jahr 2019.

Was leistet ein Wechselrichter bei einer Photovoltaikanlage?

Ein Wechselrichter ist bei einer PV-Anlage dafür zuständig, Gleichspannung in Wechselspannung umzuwandeln. Die Wechselrichter sind neben den Solarmodulen die wichtigsten Bauteile. Kostenfaktoren bei den Wechselrichtern sind die Nennleistung sowie die Qualität. Die Salzburg AG verwendet Wechselrichter der Marken Fronius oder das System mit Leistungsoptimierern von SolarEdge. Wechselrichter verfügen meist über eine Lebensdauer von rund 10 bis 15 Jahren.

Was kosten Montagesysteme von PV-Anlagen?

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Eines der wichtigsten Preiskriterien bei der Montage einer PV-Anlage ist die Art des Montagesystems. Fachleute unterscheiden hier zwischen einem …

  • Fassaden-Montagesystem,

  • Freiflächen-Montagesystem,

  • Flachdach-Montagesystem,

  • Indach-Montagesystem und einem

  • Aufdach-Montagesystem.

    Auch das Material des Montagesystems kann beim Geldaufwand eine Rolle spielen. Die Montagesysteme sind aus korrosionsfreien Materialien wie Aluminium oder Edelstahl. Pauschal diese Materialien mit einem Preis zu versehen ist schwer, da dieser auch von der Profilierung, der Verarbeitung sowie von der Materialstärke abhängt. Auch die Größe der Photovoltaik-Anlage bestimmt die Kosten für das entsprechende Montagesystem. Am einfachsten werden bei Montagesystemen für PV Anlagen die Geldleistungen in Euro pro kWp angegeben.

Was sind die Kosten für einen (optionalen) Batteriespeicher bei PV-Anlagen?

Ein zusätzliches Gerät für eine Photovoltaikanlage ist der Batteriespeicher. Mit einem Batteriespeicher speichern Sie den produzierten Strom einer Photovoltaikanlage zwischen. Ihr Batteriespeicher ermöglicht eine zeitlich versetzte Stromnutzung, auch wenn die Sonne nicht am Himmel scheint (z. B. in der Nacht). 

Preisfaktoren für einen Batteriespeicher sind die Entladungstiefe sowie auch die Speicherkapazität. Die Preise für Lithium-Ionen-Speicher haben sich seit dem Jahr 2013 halbiert. Für eine Solar.Dach PV-Anlage mit 5,12 kWp und 7 kWh Speicher liegt der Preis bei ca. 17.300 Euro. Hier kommen Speicher-Modelle der Firmen Sonnen oder BYD zum Einsatz.

Sie können mit unserem SOLAR.DEPOT Ihren Strom auch virtuell speichern. Der Batteriespeicher für Ihr Zuhause kann die Nutzung innerhalb eines Tages verlagern, ein virtueller Speicher verlagert die nutzbare Energie saisonal. Dies bedeutet, dass eine Batterie Ihren Strom in Ihrem Zuhause abspeichert und Sie diese zu einer anderen Tages- oder Nachtzeit nutzen. Ein virtueller Speicher ermöglicht Ihnen eine langfristige Planung. Ihren durch eine PV-Anlage erzeugten Strom speisen Sie in das Stromnetz ein und können diesen wann Sie wollen wieder abzapfen. Diese beiden Speichersysteme ergänzen sich sinnvoll.

Rentabilität einer Photovoltaikanlage

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Die Wirtschaftlichkeit (Rentabilität) einer PV-Anlage ist für die meisten Nutzer entscheidend. Kurz gesagt, am Ende des Tages sollten Sie damit mehr Geld sparen, als Sie dafür ausgegeben haben. Nicht vergessen dürfen Sie hier die zweite Motivation, warum viele Menschen sich eine Solaranlage anschaffen – die verbesserte Unabhängigkeit von den Strompreisen. Neben der Senkung der Auslagen für Strom erreichen Haushalte mit einer Photovoltaikanlage ohne Batteriespeicher eine Eigenverbrauchsquote (das heißt eine Direktnutzung) von bis zu 30 %. Verfügt die Anlage über einen solchen Batteriespeicher, ist eine Eigenverbrauchsquote von bis zu 80 % zu erreichen. Je höher Ihre Eigenverbrauchsquote ist, desto schneller rechnet sich für Sie Ihre PV-Anlage.

Für zahlreiche Menschen ist auch eine dritte Motivation wichtig – der Umweltschutz. Das eigene Erzeugen von Strom über eine Photovoltaik-Anlage beschert Sicherheit darüber, aus welcher Quelle der Strom stammt.

Nun stellen sich viele Menschen die Frage, ist eine Photovoltaik-Anlage wirtschaftlich rentabel? Jeder kann diese Frage anhand des Photovoltaik-Rechners der Salzburg AG selbst beantworten. Dieser nimmt verschiedene Kennzahlen in seine Berechnung mit auf. Diese sind die empfohlene Mindestgröße und Mindestleistung, der tatsächliche Jahresverbrauch in kWh, der Energieertrag am Standort durch die Sonneneinstrahlung sowie die variablen Strompreise. Zudem berücksichtigt der PV-Rechner, dass Sie von der Nutzung Ihres Sonnenstroms unabhängige Pauschalen für Energie, Netz und Abgaben weiterhin bezahlen müssen.

Beispielrechnung für die Rentabilität

Ihre Familie verbraucht pro Jahr rund 4.800 kWh. Sie entscheiden sich, in Zukunft den Stromverbrauch zu einem großen Teil durch eine Photovoltaikanlage abzudecken. Durch ein schattenfreies Süddach erzeugen Sie durch den vor Ort herrschenden Sonnenstand rund 1.050 kWh/kWp in einem Jahr. Um eine hohe Eigenverbrauchsquote und somit eine sinnvolle Rentabilität zu erreichen, empfehlen wir Ihnen eine Anlagengröße von 3,3 kWp. 

Sie erzeugen mit einer solchen 3,3 kWp-Anlage rund 3.500 kWh pro Jahr. Davon werden Sie unserer Erfahrung nach rund 40 % selbst direkt verbrauchen. Den Rest speisen Sie als Überschuss ins Netz ein. Sie erhalten dafür eine Vergütung nach unseren aktuellen Einspeisetarifen oder können Ihren Strom in unser SOLAR.DEPOT virtuell einspeichern.

Was ist der Eigenverbrauch bei einer Photovoltaik-Anlage?

Mit dem Eigenverbrauch im Rahmen einer PV- bzw. Solaranlage wird der von den Hausbewohnern selbst verbrauchte Strom, welcher durch die Anlage erzeugt wird, bezeichnet.

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