250-Dächer-Programm

Photovoltaik für Private

250-Dächer-Programm
  • Eigener Strom
  • Stromspeicher
  • Full-Service
 

Das Wichtigste im Überblick

  • Wir errichten 250 PV-Anlagen auf Privathäusern im Bundesland Salzburg
  • Bewerbungszeitraum: 27. März - 18. April 2017
  • Bewerbung ab 27. März hier auf dieser Seite
  • Errichtungszeitraum der Anlagen: bis Ende 2018

 

Sauberer Sonnenstrom vom eigenen Dach

Das Angebot ist ideal für alle privaten Hauseigentümer, die selbst Solarstrom erzeugen und nutzen, sich jedoch nicht mit der Planung und Errichtung einer Photovoltaik-Anlage beschäftigen wollen.

 

Die geplanten 3 kWpeak-Anlagen haben die optimale Größe für einen Durchschnittshaushalt. Der gewonnene Strom wird selbst genutzt oder an die Salzburg AG verkauft.

 

Full-Service-Dienstleistung

Die Planung, Errichtung und Finanzierung der Anlage sowie die Abwicklung der Landesförderung übernehmen wir. Der Hauseigentümer zahlt eine monatliche Rate für die Vertragsdauer von 12 Jahren. Danach geht die Anlage in das Eigentum des Kunden über.  

 

Auf Wunsch mit Energiespeicher

Es stehen zwei Varianten zur Auswahl:


PV-Anlage Standard

  • Leistung: 3,12 kWp
  • Preis: 49,90 Euro/Monat

  PV-Anlage inkl. Speicher

  • Leistung: 3,12 kWp
  • Speicher-Kapazität: 4,8 kWh (nutzbar)
  • Preis: 119,90 Euro/Monat

 

In beiden Paketen sind Wechselrichter und Elektroinstallation enthalten. Anlagenerweiterungen (Modifikationen oder Zusatzprodukte) vereinbaren Sie bitte direkt mit der Errichterfirma. 

 

Eine 3 kWpeak-Anlage kann unter idealen Bedingungen bis zu 3.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr produzieren. Mit einem Stromspeicher kann man den produzierten Solarstrom auch dann nutzen, wenn nichts erzeugt wird – beispielsweise in der Nacht. Somit wird ein höherer Eigenverbrauch am Standort erzielt.

 

So kommt man zu einer der 250 PV-Anlagen

Die Vergabe erfolgt unter allen Bewerbern, die im Zeitraum 27. März - 18. April 2017 das Online-Bewerbungsformular vollständig ausgefüllt haben. Die Angaben sind nötig, um die Eignung der Immobilie für eine Photovoltaik-Anlage festzustellen. 

 

Vor einem verbindlichen Vertrag zur Errichtung der Anlage besichtigen und prüfen unsere Experten die Immobilie und beraten Sie persönlich zu allen Fragen zur Anlage. Bei mehr als 250 eingereichten Bewerbungen entscheidet das Los über die Vergabe.

 

Wirtschaftliche Photovoltaik aus einer Hand

  • Beratung & Besichtigung durch unsere Experten
  • Auf Wunsch eine allgemeine Energieberatung für Ihren Haushalt
  • Errichtung der Photovoltaik-Anlage durch ausgewählte Partnerfirmen
  • Übernahme der Investitionskosten für die Errichtung der PV-Anlage (exkl. Zusatzkosten für Sonderausführungen)
  • Abwicklung der Landesförderung
  • Abrechnung über Ratenzahlung

Beratung

Telefon +43/662/ 8884 - 1323

Mo - Do 8.00 - 16.00 Uhr
Fr 8.00 - 12.00 Uhr

photovoltaik@salzburg-ag.at

Für die Teilnahme am 250-Dächer-Programm kann man sich in der Zeit vom 27. März - 18. April 2017 bewerben. Hierzu benötigen wir einige Angaben von Ihnen, um zu prüfen, ob die Immobilie für eine Photovoltaik-Anlage geeignet ist. Gehen mehr als 250 Bewerbungen ein, entscheidet das Los über die Vergabe.


Auf der rechten Seite haben wir für Sie ein Muster des Bewerbungsformulars bereitgestellt. In einem zweiten Dokument finden Sie den Vertragstext.


Ab dem 27. März 2017 finden Sie hier auf dieser Seite das offizielle Online-Bewerbungsformular, mit dem Sie sich bis zum 18. April 2017 um eine der 250 Anlagen bewerben können.


Ausfüllhilfe Formular

Bestehende Wohnbauförderung

Durch eine Wohnbauförderung für eine Photovoltaik-Anlage wurde diese bereits durch Mittel des Landes Salzburg gefördert. Doppelförderungen sind ausgeschlossen. Ob Sie bei Bezug Ihrer Wohnbauförderung bereits eine Förderung für eine Photovoltaik-Anlage eingereicht oder bezogen haben, sehen Sie in Ihrem Energieausweis.

Dach

Dach

Dachflächenausrichtung

Die Ausrichtung Ihrer Dachfläche entnehmen Sie dem Lage- / Dachplan oder dem geografischen Informationssystem des Landes SAGIS

 

Die Ausrichtung nach

  • Süden          0°
  • Süd-West +45°
  • West        +90°
  • Süd-Ost    -45°
  • Ost           -90°


Asbestfreies Dach

Asbestfreie Dächer sind auf der Rückseite der Platten mit einem Stempel mit der Bezeichnung „NT“ („Neue Technik“) versehen.

 

Asbesthaltig könnten Dächer mit Welleternit oder mit Eternit - Doppeldeckung sein. Anhand der Seriennummer auf der Platte können Sie das Herstellungsdatum bei der Firma Eternit erfragen.

 

Die Umstellung der Baustoffe von asbesthaltig auf asbestfrei erfolgte zwischen 1989 und 1993. Die Dachdecker durften dann noch den Lagerbestand bis 1995 aufarbeiten. Ab 1996 sind die Dächer auf jeden Fall asbestfrei.

 

Dachart (Warm- / Kaltdach)

  • Warmdach: Ein Warmdach liegt dann vor, wenn die Dachhaut direkt an die Wärmedämmung angrenzt. Es gibt keinen Zwischenraum zwischen Dachhaut (wasserführende Schicht) und Wärmedämmung. 
  • Kaltdach: Der wesentliche Unterschied zu einem Warmdach besteht darin, dass zusätzlich zur normalen Dacheindeckung (z.B. Ziegel) noch eine zweite Schicht, ein Unterdach, zum Schutz gegen Wassereintritt besteht. Kommt es z.B. zu einer Beschädigung, so sorgt das Unterdach dafür, dass trotzdem kein Wasser ins Gebäude eintritt. 

 

Dachflächengröße

Das exakte Vermessen der nutzbaren Dachfläche ist nicht notwendig. Geben sie bitte die Abmessungen grob an.

 

Geschlossene Dachfläche

Eine geschlossene Dachfläche liegt dann vor, wenn sich keine Dachdurchdringungen (Schornsteine, Lucken, Antennen, Lüftungen, Dachfenster, Gaupen ... ) auf der Dachfläche befinden.

 

Unterbrochene Dachfläche

Die Errichtung auf zwei verschiedenen Dachflächen ist möglich. Dann können aber zusätzliche Kosten anfallen (Verkabelungs- und Befestigungsaufwand).

Internet beim Wechselrichter

Die Förderrichtlinien des Landes Salzburg verlangen, dass Anlagedaten erhoben und auf deren Onlineportal hochgelanden werden. Über die Internetanbindung werden die relevanten Daten auf einen zentralen Server des Wechselrichterherstellers geladen. Diese Daten können anschließend jederzeit vom Kunden eingesehen werden.

Mehrfachanmeldung

Eine Mehrfachanmeldung ist nicht möglich. Je Kunde und Haushalt kann man sich einmal anmelden.

Naturschutzgebiet / Schutzzone 1/2

Die Errichtung einer Anlage bei einer Liegenschaft, die sich in einem Naturschutzgebiet oder im Stadtgebiet (Schutzzone 1/2) befindet, muss von Fall zu Fall geprüft werden. Dabei können Mehrkosten entstehen (z.B. durch die Notwendigkeit, spezielle Module verwenden zu müssen). Wenden Sie sich zur Klärung bitte an die zuständige Behörde.

Produktwechsel möglich?

Die Anmeldung für ein Produkt (= PV-Anlage mit oder ohne Speicher) ist prinzipiell bindend. Sollte sich im Laufe der Planung ergeben, dass ein anderes Produkt sinnvoll wäre, ist ein Wechsel möglich.

Seehöhenangabe

Die Seehöhe wird zur Fördereinreichung bei der Förderstelle des Landes benötigt.

Statischer Nachweis

Der statische Nachweis belegt, dass Ihr Dach für die zusätzliche Last einer Photovoltaik-Anlage ausgelegt ist. Besonders im Winter und durch Wind kann es zu hohen Belastungen kommen. Der Nachweis muss von einer befugten Person ausgestellt werden.

 

Die Bestätigung der statischen Tragfähigkeit von einer zusätzlichen Last von mind. 15 kg/m² (gilt für dachparallele Montage, ca. 20-25 kg/m² bei aufgeständerter Montage auf Flachdächern) ist aus Haftungsgründen spätestens zusammen mit dem unterschriebenen 250-Dächer-Vertrag notwendig. Die Überprüfung der Statik durch einen Dienstleister (Architekt, Baumeister, Zimmermann oder Statiker) ist meist mit Kosten verbunden. In Zweifelsfällen empfehlen wir, mit der Auftragserteilung den Termin mit unserem Experten vor Ort abzuwarten.

 

Vorlage statischer Nachweis

Alle benötigten Daten müssen innerhalb der Bewerbungsfrist im Online-Formular angegeben werden. Eine Ausnahme gilt für den statischen Nachweis. Da dieser mit Mehrkosten verbunden sein kann, ist eine Nachreichung nach der Vor-Ort-Besichtigung möglich.

 

Der Nachweis muss jedoch spätestens mit dem unterzeichnetem Vertrag bei uns eingegangen sein.

Wo findet man die Grundstücksnummer, EZ und KG-Nummer?

Die Grundstücksnummer, Einlagezahl (EZ) und Katastralgemeindenummer (KG-Nummer) finden Sie in Ihrem Grundbuchauszug oder unter SAGIS.

Wo findet man die Kundennummer?

Sie finden Ihre Kundennummer auf Ihrer Stromrechnung oder auf einem anderen Schreiben von uns. Sie können Sie aber auch unter 0800 / 660 660 erfragen.

Wo gibt es den Lage- bzw. Dachplan?

Einen Lageplan / Dachplan braucht der Photovoltaik-Errichter. Hierzu genügt auch ein Screenshot aus dem geografischen Informationssystem des Landes SAGISAuch Ihr Architekt, Baumeister oder Ihre Gemeinde können Ihnen dabei helfen.

 

Beim Lageplan muss das Gebäude ersichtlich sein. Falls im SAGIS das Gebäude nicht zu erkennen ist oder nicht mehr aktuell dargestellt wird, laden Sie bitte den Lageplan Ihres Architekten oder Baumeisters hoch.

Finden Sie hier Antworten und Detailinformationen zum Programm in alphabetischer Reihenfolge:

 

 

Ablauf / Allgemeines

Ablauf bis zur Fertigstellung

Sie haben von uns eine vorläufige Zusage für die Teilnahme am 250-Dächer-Programm bekommen. Dann folgen diese Schritte:

  1. Wir vereinbaren zusammen einen Termin für eine Vor-Ort-Besichtigung.
  2. Dabei erhalten Sie von unserem Experten neben einer ausführlichen Beratung den Errichtungs- und Pachtvertrag.
  3. Wenn Sie die Unterlagen geprüft haben und damit einverstanden sind, schicken Sie uns die Papiere in 2-facher Ausfertigung zu. 
  4. Wenn Sie möchten, erhalten Sie noch eine kostenlose Energieberatung.
  5. Eventuell brauchen Sie noch eine baurechtliche Genehmigung Ihrer Gemeinde.
  6. Die Fördereinreichung übernehmen wir für Sie. 
  7. Sie erhalten ein Förderangebot, dass Sie bitte unterschrieben an die Förderstelle schicken. 
  8. Liegt die Freigabe vor, vereinbaren wir zusammen einen Termin für die Errichtung.
  9. Errichtung, Zählertausch und Inbetriebnahme der Anlage erfolgt durch uns.
  10. Sie unterschreiben bitte den Netzzugangsvertrag und schicken uns die Unterlagen.
  11. Nach Gegenzeichnung schicken wir Ihnen die Rechnung, den Vertrag und weitere Unterlagen zu Ihrer Anlage.

Sollten Sie sich für einen Speicher entschieden haben, müssen Sie die Messdaten an die Förderstelle schicken: Das erste Mal 14 Tage nach Inbetriebnahme und dann bis zum 3. Betriebsjahr 1x jährlich.

Abrechnung

Bei Vertragsabschluss bekommen Sie eine Rechnung über die gesamte Photovoltaik-Anlage (7.185,60 Euro brutto bzw. 17.265,60 Euro) mit einer Vereinbarung über die Ratenzahlung.

 

Die Rate über 49,90 Euro (bzw. 119,90 Euro) wird zu jedem Monatsanfang mittels einer SEPA-Lastschrift abgebucht. Die Verrechnung startet mit dem auf die Inbetriebnahme folgenden Monatsersten.

 

Zusatzkosten

Für Leistungen, die von einer Standardanlage abweichen, enstehen Zusatzkosten (z.B. aufgeständerte Anlage, Aufteilung auf zwei Dachflächen, Zusatzprodukte etc.).

 

Ist die Elektroinstallation nicht auf dem neuesten Stand der Technik, können ebenfalls zusätzliche Kosten entstehen. Bei einem Vor-Ort Besuch wird Sie unser Experte vor einer Vertragsunterzeichnung auf mögliche Zusatzkosten hinweisen.

Kundenpflichten

Vor der Errichtung

  • Komplette und korrekte Angabe aller erforderlichen Daten im Online-Anfrageformular
  • Bestätigung der statischen Tragfähigkeit des Daches (das Gewicht der Photovoltaik-Anlage beträgt ca. 15 kg für eine dachparallele Anlage, ca. 25 kg pro Quadratmeter für eine aufgeständerte Anlage, also insgesamt 300 bis 500 kg)
  • Anzeigen der Photovoltaik-Anlage bei der zuständigen Gemeinde bei aufgeständerten Anlagen
  • Unterzeichnen des Vertrags „Errichtungs- und Pachtvertrag 250 Dächer-Initiative“
  • Unterzeichnen und Rücksenden des Förderangebotes des Landes Salzburg


Nach der Errichtung

  • Sie sind für die Maßnahmen des laufenden Betriebes zuständig, wie z.B. Schneeschutz, Instandhaltungsarbeiten und Sichtkontrolle (Marderbisse, Glasbruch an Modulen usw.). Dazu Infoblatt Photovoltaik-Anlage
  • Versicherung der Photovoltaik-Anlage bzw. Mitaufnahme in die Haushaltsversicherung
  • Säuberung von Laub, Schnee und Verschmutzung, um die optimale Produktivität der Photovoltaik - Anlage zu gewährleisten
  • Meldung der Anlagendaten lt. Förderrichtlinie an das Land Salzburg (gilt nur für Speicher)
  • Regelmäßige Anlagenkontrolle durch einen Elektrotechniker (mind. alle 3 Jahre)

Neubau ist noch nicht fertiggestellt

Eine Teilnahme am Programm ist auch möglich, wenn der Neubau noch nicht fertig gestellt ist. Allerdings muss das Gebäude zum Errichtungstermin, also spätestens im April 2018, alle notwendigen Teile aufweisen (fertiger Zählerverteiler, fertiges Dach). Sollten noch keine Fotos vom Dach und Zählerverteiler möglich sein, so lassen Sie uns bitte die Pläne zukommen.

Sanierung

Wird während der Vertragslaufzeit eine Sanierung nötig, muss die Anlage auf Ihre Kosten demontiert und anschließend wieder montiert werden.

Teilnahme

Unter diesen Bedingungen ist eine Teilnahme am 250-Dächer-Programm möglich:

 

  • Der Eigentümer bzw. Verfügungsberechtigte ist Stromkunde der Salzburg AG
  • Die Liegenschaft liegt im Bundesland Salzburg
  • Antragsteller ist Eigentümer (oder Verfügungsbefugter) der Liegenschaft
  • Das Gebäude muss ganzjährig zu Wohnzwecken genutzt werden und einem der folgenden Gebäudetypen entsprechen: Einzelhaus (einzeln, freistehend errichtete Gebäude mit höchstens fünf Wohnungen), Doppelhaus (zwei auf einer Liegenschaft befindliche, unmittelbar aneinander gebaute Gebäude), Reihen- oder Bauernhaus
  • Am gleichen Zähler (Zählpunkt) darf noch keine Photovoltaik-Anlage, die durch das Land Salzburg gefördert wurde, installiert sein
  • Es gab keinen Bezug der Wohnbauförderung für eine Photovoltaik-Anlage in den letzten fünf Jahren

Umbauten

Eventuelle Umbauten oder Dachsanierungen müssen spätestens mit April 2018 fertiggestellt werden. Sollte dies nicht möglich sein, können Sie vom 250-Dächer-Programm zurücktreten.

Ausfüllhilfe Formular

Bestehende Wohnbauförderung

Durch eine Wohnbauförderung für eine Photovoltaik-Anlage wurde diese bereits durch Mittel des Landes Salzburg gefördert. Doppelförderungen sind ausgeschlossen. Ob Sie bei Bezug Ihrer Wohnbauförderung bereits eine Förderung für eine Photovoltaik-Anlage eingereicht oder bezogen haben, sehen Sie in Ihrem Energieausweis.

Dach

Dach

Dachflächenausrichtung

Die Ausrichtung Ihrer Dachfläche entnehmen Sie dem Lage- / Dachplan oder dem geografischen Informationssystem des Landes SAGIS

 

Die Ausrichtung nach

  • Süden          0°
  • Süd-West +45°
  • West        +90°
  • Süd-Ost    -45°
  • Ost           -90°


Asbestfreies Dach

Asbestfreie Dächer sind auf der Rückseite der Platten mit einem Stempel mit der Bezeichnung „NT“ („Neue Technik“) versehen.

 

Asbesthaltig könnten Dächer mit Welleternit oder mit Eternit - Doppeldeckung sein. Anhand der Seriennummer auf der Platte können Sie das Herstellungsdatum bei der Firma Eternit erfragen.

 

Die Umstellung der Baustoffe von asbesthaltig auf asbestfrei erfolgte zwischen 1989 und 1993. Die Dachdecker durften dann noch den Lagerbestand bis 1995 aufarbeiten. Ab 1996 sind die Dächer auf jeden Fall asbestfrei.

 

Dachart (Warm- / Kaltdach)

  • Warmdach: Ein Warmdach liegt dann vor, wenn die Dachhaut direkt an die Wärmedämmung angrenzt. Es gibt keinen Zwischenraum zwischen Dachhaut (wasserführende Schicht) und Wärmedämmung. 
  • Kaltdach: Der wesentliche Unterschied zu einem Warmdach besteht darin, dass zusätzlich zur normalen Dacheindeckung (z.B. Ziegel) noch eine zweite Schicht, ein Unterdach, zum Schutz gegen Wassereintritt besteht. Kommt es z.B. zu einer Beschädigung, so sorgt das Unterdach dafür, dass trotzdem kein Wasser ins Gebäude eintritt. 

 

Dachflächengröße

Das exakte Vermessen der nutzbaren Dachfläche ist nicht notwendig. Geben sie bitte die Abmessungen grob an.

 

Geschlossene Dachfläche

Eine geschlossene Dachfläche liegt dann vor, wenn sich keine Dachdurchdringungen (Schornsteine, Lucken, Antennen, Lüftungen, Dachfenster, Gaupen ... ) auf der Dachfläche befinden.

 

Unterbrochene Dachfläche

Die Errichtung auf zwei verschiedenen Dachflächen ist möglich. Dann können aber zusätzliche Kosten anfallen (Verkabelungs- und Befestigungsaufwand).

Internet beim Wechselrichter

Die Förderrichtlinien des Landes Salzburg verlangen, dass Anlagedaten erhoben und auf deren Onlineportal hochgelanden werden. Über die Internetanbindung werden die relevanten Daten auf einen zentralen Server des Wechselrichterherstellers geladen. Diese Daten können anschließend jederzeit vom Kunden eingesehen werden.

Mehrfachanmeldung

Eine Mehrfachanmeldung ist nicht möglich. Je Kunde und Haushalt kann man sich einmal anmelden.

Naturschutzgebiet / Schutzzone 1/2

Die Errichtung einer Anlage bei einer Liegenschaft, die sich in einem Naturschutzgebiet oder im Stadtgebiet (Schutzzone 1/2) befindet, muss von Fall zu Fall geprüft werden. Dabei können Mehrkosten entstehen (z.B. durch die Notwendigkeit, spezielle Module verwenden zu müssen). Wenden Sie sich zur Klärung bitte an die zuständige Behörde.

Produktwechsel möglich?

Die Anmeldung für ein Produkt (= PV-Anlage mit oder ohne Speicher) ist prinzipiell bindend. Sollte sich im Laufe der Planung ergeben, dass ein anderes Produkt sinnvoll wäre, ist ein Wechsel möglich.

Seehöhenangabe

Die Seehöhe wird zur Fördereinreichung bei der Förderstelle des Landes benötigt.

Statischer Nachweis

Der statische Nachweis belegt, dass Ihr Dach für die zusätzliche Last einer Photovoltaik-Anlage ausgelegt ist. Besonders im Winter und durch Wind kann es zu hohen Belastungen kommen. Der Nachweis muss von einer befugten Person ausgestellt werden.

 

Die Bestätigung der statischen Tragfähigkeit von einer zusätzlichen Last von mind. 15 kg/m² (gilt für dachparallele Montage, ca. 20-25 kg/m² bei aufgeständerter Montage auf Flachdächern) ist aus Haftungsgründen spätestens zusammen mit dem unterschriebenen 250-Dächer-Vertrag notwendig. Die Überprüfung der Statik durch einen Dienstleister (Architekt, Baumeister, Zimmermann oder Statiker) ist meist mit Kosten verbunden. In Zweifelsfällen empfehlen wir, mit der Auftragserteilung den Termin mit unserem Experten vor Ort abzuwarten.

 

Vorlage statischer Nachweis

Alle benötigten Daten müssen innerhalb der Bewerbungsfrist im Online-Formular angegeben werden. Eine Ausnahme gilt für den statischen Nachweis. Da dieser mit Mehrkosten verbunden sein kann, ist eine Nachreichung nach der Vor-Ort-Besichtigung möglich.

 

Der Nachweis muss jedoch spätestens mit dem unterzeichnetem Vertrag bei uns eingegangen sein.

Wo findet man die Grundstücksnummer, EZ und KG-Nummer?

Die Grundstücksnummer, Einlagezahl (EZ) und Katastralgemeindenummer (KG-Nummer) finden Sie in Ihrem Grundbuchauszug oder unter SAGIS.

Wo findet man die Kundennummer?

Sie finden Ihre Kundennummer auf Ihrer Stromrechnung oder auf einem anderen Schreiben von uns. Sie können Sie aber auch unter 0800 / 660 660 erfragen.

Wo gibt es den Lage- bzw. Dachplan?

Einen Lageplan / Dachplan braucht der Photovoltaik-Errichter. Hierzu genügt auch ein Screenshot aus dem geografischen Informationssystem des Landes SAGISAuch Ihr Architekt, Baumeister oder Ihre Gemeinde können Ihnen dabei helfen.

 

Beim Lageplan muss das Gebäude ersichtlich sein. Falls im SAGIS das Gebäude nicht zu erkennen ist oder nicht mehr aktuell dargestellt wird, laden Sie bitte den Lageplan Ihres Architekten oder Baumeisters hoch.

Stromertrag

Stromüberschuss

Ihnen wird während der Vertragslaufzeit für die von der Photovoltaik-Anlage erzeugte elektrische Energie, die nicht auf der eigenen Liegenschaft verbraucht wird („Überschuss-Strom“), unser jeweils gültige Tarif für eine Einspeisung ohne Bindung vergütet.

 

Eine gesonderte schriftliche Vereinbarung ist dafür nicht erforderlich. Sie sind verpflichtet, eventuell zusätzlich benötigte Strommengen von der Salzburg AG zu beziehen. Nähere Informationen unter Sonnenstrom für Haushalte

Stromverwendung

Der Solarstrom wird in Ihr Haus eingespeist und dort verbraucht. Der Überschuss, also die Strommenge, die nicht im Haushalt verbraucht wird, wird in das Stromnetz der Salzburg Netz GmbH eingespeist.

 

Sofern Sie eine Anlage mit Speicher verwenden, wird die produzierte Strommenge erst für den Verbrauch im Haushalt, danach zur Ladung des Speichers verwendet. Und erst wenn der voll geladen ist, dann wird der Überschuss in das Stromnetz eingespeist.

Wo ist der Ertrag nachvollziehbar?

Mit einem Internetanschluss am Wechselrichterstandort ist die Plattform des Wechselrichterherstellers zum Monitoring und zur Anlagenüberwachung nutzbar. Hierzu muss sich der Betreiber auf der Herstellerwebseite registrieren und die Anlagen-Identifikationsnummer (ID) eintragen. Das Internetportal ist kostenlos. Wenn Sie sich für eine PV-Anlage ohne Speicher entscheiden, ist die Datenschnittstelle mit Zusatzkosten verbunden.

 

Sollten detailliertere Darstellungen und Auswertungen gewünscht sein, ist ein kostenpflichtiges Upgrade möglich.

 

Der Wechselrichter sendet alle Anlagendaten an den zentralen Server des Wechselrichterherstellers. Damit ist eine Echtzeitüberwachung und das Ertrags-Monitoring möglich. Die Monitoring-Plattform ist zur mobilen Nutzung als App oder als Desktop-Variante verfügbar.

Technik

Anlage

Es wird dachparallel eine 3 kWpeak-Anlage aufgebaut. Für eine aufgeständerte Auflage fallen Mehrkosten an. Eine freistehende PV-Anlage ist nicht vorgesehen. Weitere technische Details entnehmen Sie bitte dem Infoblatt Photovoltaik-Anlage.

 

Lebensdauer

Die Photovoltaik-Anlage hat eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. Außerdem besteht eine Produktgarantie von mindestens 10 Jahren auf die Module und die Montage sowie von 7 Jahren auf den Wechselrichter (bei Registrierung beim Hersteller).

 

Laut Herstellerangaben hat der Speicher eine Lebensdauer von ca. 20 Jahren (das entspricht ca. 8.000 Ladezyklen). Die Herstellergarantie entspricht einer Zeitwertgarantie von 7 Jahren. Das bedeutet, dass in den ersten beiden Jahren im Garantiefall die vollen Reparaturkosten vom Hersteller übernommen werden, ab dem 3. Betriebsjahr ein Selbstbehalt zu bezahlen ist. Für den Wechselrichter und den Speicher kann direkt beim Hersteller eine Garantieverlängerung gekauft werden.

Aufstellungsort

Das 250-Dächer-Programm ist, wie der Name schon sagt, für eine Dachinstallation vorgesehen. Grundsätzlich kann eine Photovoltaik-Anlage auch auf der Fassade, dem Balkon etc. installiert werden. Eine andere Aufstellungsvariante als auf dem Dach wird nicht mit dem 250-Dächer-Programm abgewickelt. Wenden Sie sich am besten an einen Elektro Servicepartner in Ihrer Nähe.

Blitzschutz / Sicherheit

Die Errichtung einer Blitzschutzanlage im Zuge der Errichtung der PV-Anlage ist nicht notwendig. Sollte bereits eine Blitzschutzanlage auf Ihrem Dach bestehen, so muss die Anlage in den Blitzschutz eingebunden werden.

 

Für die Aktualisierung der Pläne und das Überprüfen der Blitzschutzanlage ist der Eigentümer verantwortlich. 


Die Anlage sollten Sie an Ihre zuständige Feuerwehr melden, damit diese im Einsatzfall informiert ist.


Erweiterung einer bestehenden Anlage

Grundsätzlich ist es möglich, eine bestehende Anlage zu erweitern. Das wird dann allerdings nicht durch das 250-Dächer-Programm abgewickelt. Wenden Sie sich dazu an einen Elektro Servicepartner in Ihrer Nähe.

Garantie

Kommt es während des Gewährleistungs- bzw. Garantiezeitraumes zu einem Schaden, dann sind wir Ihr Ansprechpartner. Für Garantieansprüche von Zusatzprodukten wenden Sie sich bitte direkt an den Errichter.

 

Weiteres zu den Garantien im Punkt "Anlage".

Kann eine größere Anlage errichtet werden?

Wenn es aufgrund Ihres Strombedarfs sinnvoll ist, kann eine Anlage mit einer größeren Leistung als 3,12 kWp errichtet werden. Die Mehrkosten sind direkt nach Errichtung an den Ersteller zu bezahlen. Über die Salzburg AG werden nur die Raten für die normale Anlagengröße abgerechnet.   

Montagearten

Es gibt zwei Möglichkeiten zur Errichtung, nämlich:

 

Eine dachparallele Anlage

Die Anlage wird parallel zum Dach installiert. Dies ist die übliche Montageart bei gängigen Dächern und 

die Standardausführung des 250-Dächer - Programms.


Eine aufgeständerte Anlage

Diese Montage kommt bei Flachdächern und Dächern mit sehr geringer Neigung zum Einsatz. Hierbei wird die Neigung der Photovoltaik-Module durch eine entsprechende Unterkonstruktion für die optimale Nutzung des einfallenden Sonnenlichtes geändert. Diese Montageart ist mit Mehrkosten verbunden.

Schwarze Module

Neben den Standardmodulen können auch schwarze Module verwendet werden. Dabei fallen jedoch Zusatzkosten an. Sollten Sie daran Interesse haben, so erwähnen Sie das bitte beim Vor-Ort Termin mit unserem Experten.

Stromausfall

Bei einem Stromausfall wird aus Sicherheitsgründen das Gebäude nicht mit Strom versorgt. Wenn bei einem Stromausfall dennoch Strom zur Verfügung stehen soll, ist eine Notstromfähigkeit des Speichers erforderlich. Das ist durch zusätzliche Umbauten möglich, es entstehen allerdings Mehrkosten. Unser Experte berät Sie dazu gerne beim Vor-Ort-Termin.

Stromproduktion / Jahr

Eine 3 kWpeak-Anlage erzeugt unter idealen Bedingungen zwischen 2.800 und 3.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr.

Technische Voraussetzungen

Sie benötigen:

 

  • mind. 25m² geschlossene nutzbare Dachfläche
  • ein Dach in einem guten Zustand
  • ein asbestfreies Dach, das ein „Kaltdach“ sein muss
  • einen statischen Nachweis für die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach
  • einen Zählerkasten am Stand der elektrotechnischen Richtlinien (inkl. Überspannungsschutz Typ 1/2)

 

Ausgeschlossen sind Holzdächer oder solche mit Eternit-Doppeldeckung; bei Prefa-Dächern fallen Mehrkosten für die Dachbefestigung an (Verwendung von Originalteilen).

Überwachung der Anlage durch die Salzburg AG?

Die Anlage wird von uns nicht überwacht. Die Kontrolle können Sie jederzeit selbst über das Internetportal des Herstellers durchführen (Voraussetzung ist ein Internetzugang am Wechselrichterstandort und eine Datenschnittstelle).

Voraussetzungen für einen Speicher

Für die Installation einer PV-Anlage mit Speicher benötigen Sie zusätzlich:

 

  • einen Internetzugang am Standort des Wechselrichters
  • einen ausreichenden Brandschutz benachbarter Gebäudeteile am Standort des Wechselrichters (z.B. Technikraum mit Brandschutztür)
  • die Umgebungstemperatur am Aufstellungsort muss zwischen 5 - 35° C liegen

Wechselrichter

Der Wechselrichter transformiert den von der Photovoltaik-Anlage erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, sodass er im Gebäude verwendet und in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann.

Vergabe

Ablauf

  1. Interessenten stellen im Zeitraum vom 27.3. - 18.4.2017 ihren Antrag unter www.salzburg-ag.at/250daecher. Alle erforderlichen Daten müssen vollständig eingetragen werden.
  2. Nach Ende der Anmeldefrist werden alle Anträge geprüft. Nur vollständig ausgefüllte Bewerbungen werden weiter bearbeitet.
  3. Bei mehr als 250 eingereichten Bewerbungen entscheidet das Los über die Vergabe unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  4. Wir informieren per E-Mail über das Ergebnis.
  5. Eine endgültige Zusage für die Errichtung der Photovoltaik-Anlage wird erst nach fachlicher Prüfung aller Daten und einer vor Ort-Prüfung durch unsere Experten erteilt.
  6. Falls Plätze frei werden, werden Kunden von der Warteliste ins 250 Dächer-Programm aufgenommen. 

Unvollständige Unterlagen

Wir bitten um Verständnis, dass unvollständig eingereichte Unterlagen nicht weiter bearbeitet werden und die Anfrage gelöscht wird.

Zusage

Eine Information über den Status Ihrer Bewerbung ist nach Abschluss der Bewerbungsfrist und einer fachlichen Prüfung möglich. Wir bitten um Verständnis, dass dies einige Wochen dauern kann. Eine endgültige Zusage erfolgt erst nach einer Besichtigung der Dachfläche durch einen unserer Experten.

Weiteres

E-Ladestation

Die Anlagen sind mit einer E-Ladestation kombinierbar. Informationen zu den Ladestationen und Ansprechpartner finden Sie im Menü Ökomobilität.

Kombination mit 100-Dächer-Programm

Im Zuge des 250-Dächer-Progamms ist eine Erweiterung der bestehenden Anlage mit einem Speicher nicht möglich. Gerne sind wir aber bei der Vermittlung eines Speichers behilflich.

 
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E-Mailkundenservice@salzburg-ag.at

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