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Salzburger Lokalbahn

 

Die erste Salzburger Lokalbahn fuhr 1886 auf der Strecke Hauptbahnhof - Nonntal - Hellbrunn - St. Leonhard. 1887 wurde die Gaisbergbahn eröffnet. 1950 wurde die Lokalbahn in die neu gegründeten Salzburger Stadtwerke eingegliedert. 1953 verschwand die "Rote Elektrische" aus der Innenstadt und aus dem Süden der Stadt. Einzig die Strecke Salzburg - Lamprechtshausen blieb bestehen. 1994 übernahm die Salzburger Lokalbahn auch die Strecke von Bürmoos nach Trimmelkam. Im Dezember 2014 wurde der neue Streckenabschnitt bis Ostermiething in Betrieb genommen. Dadurch haben weitere 15.000 Menschen im Oberen Innviertel eine Verbindung Richtung Oberndorf und Salzburg. Der Schienenstrang beträgt aktuell rund 38 km.

 

  • Lokalbahn seit 1886
  • 2 Linien
  • Spurweite 1435 mm (Normalspur)
  • 37 km Streckenlänge
  • 18 Personenfahrzeuge, 12 Güterfahrzeuge, 6 Oldtimer
  • 1.000 Volt Gleichstrom
  • max. Streckenhöchstgeschwindigkeit 80 km/h
  • 400 m Bremsweglänge
  • max. Neigung 50 ‰
  • ca. 4,8 Millionen Fahrgäste pro Jahr
  • ca. 1,2 Mio. zurückgelegte Kilometer pro Jahr
  • transportierte Gütertonnen: ca. 2,4 Mio. Tonnen

 

Stand, 31.12.2015

 

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1886: Die erste Lokalbahn

Die erste Salzburger Lokalbahn fuhr 1886 auf der Strecke Hauptbahnhof - Nonntal - Hellbrunn - St. Leonhard. 1892 folgten eine Abzweigung nach Parsch und die FestungsBahn sowie die Eröffnung der Pferdebahn im Innenstadtbereich. 1896 wurde die Strecke Richtung Norden ausgebaut: Salzburg - Bergheim - Anthering - Oberndorf - Bürmoos - Lamprechtshausen. Der Pferdebahnbetrieb in der Altstadt wurde 1902 eingestellt.

 

Die "Rote", "Grüne" und "Gelbe Elektrische"

Nach der Wende zum 20. Jahrhundert wurde die Südlinie elektrifiziert: Die "Rote" (Züge der SETG) und die "Grüne Elektrische" (Züge der bayerischen Nachbarn) fuhren ab 1907 bis nach Berchtesgaden und zum Königsee. 1909 wurde die erste Teilstrecke der Städtischen Straßenbahn ("Gelbe Elektrische") vom Lokalbahnhof bis zum Platzl eröffnet. Die "Gelbe Elektrische" (auch liebevoll "rasende Eierspeis" genannt) wurde 1940 vom Obus abgelöst.

 

Wiederaufbau nach 1945

Nach Kriegsende musste die Salzburger Lokalbahn wieder bei Null beginnen. Vorhandene Fahrzeuge wurden modernisiert und neue Großraumwagen bestellt. 1947 fuhren die roten Züge bis Anthering elektrisch, 1948 bereits bis Oberndorf und 1950 wurde die Elektrifizierung bis Lamprechtshausen abgeschlossen. Auf ca. 40 km Streckennetz beförderte die Salzburger Lokalbahn schon 1950 rund 4,7 Mio. Fahrgäste.

 

Die moderne Lokalbahn: Teil der Salzburger Stadtwerke

1950 wurde die Lokalbahn in die neu gegründeten „Salzburger Stadtwerke“ eingegliedert. 1953 verschwand die "Rote Elektrische" aus der Innenstadt und aus dem Süden der Stadt. Die Strecke Salzburg - Lamprechtshausen blieb bestehen. 1994 übernahm die SLB auch die Strecke von Bürmoos nach Trimmelkam. Seit 2014 fährt die SLB bis Ostermiething. So erhielten 15.000 Personen im westlichen Innviertel eine Zugverbindungen Richtung Oberndorf und Salzburg.

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Die Salzburger Lokalbahn im Wandel der Zeit

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