Salzburg AG Task Force #vorwärtsverkehr beschleunigt nach Sofortmaßnahmen jetzt auch mittelfristige Obus Reparaturplanung

31.10.2018 13.45

Bereits über 100 Obuslenker Bewerbungen eingegangen

Nach den Sofortmaßnahmen wird jetzt auch die ganzheitliche Reparaturplanung beim Obus beschleunigt. In der bereichsübergreifenden Task Force #vorwärtsverkehr wurde die gesamte Reparaturplanung beim Obus überarbeitet. Alle Wartungsmaßnahmen, die im Laufe des Jahres 2019 planmäßig anfallen, werden vorgezogen.

„Mit der Fortsetzung von sechs Reparaturlinien und neuen zeitlich getakteten Reparaturplänen und einer zentralen Steuerung können wir die geplanten Instandsetzungsmaßnahmen beschleunigen“, sagt Leonhard Schitter, Vorstandssprecher der Salzburg AG. „Diese Maßnahme macht es möglich, den natürlich rollierenden Reparaturprozess von einem Jahr auf ein halbes Jahr zu verkürzen. Damit soll dauerhaft und vorausschauend ab März 2019 eine stabile Anzahl an einsatzbereiten Obussen zur Verfügung stehen“, so Schitter.

Für diese zentral gesteuerte technische Umsetzung gibt es auch eine organisatorische Änderung. Das Betriebswerk / Werkstätten Obus wird bis auf weiteres auch von den Technischen Services in der Salzburg AG geführt. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkehrsbereich kommt es dadurch zu keinen dienstrechtlichen Veränderungen.

Neben diesen raschen Instandsetzungsmaßnahmen läuft der Vergabeprozess für 15 neue Obusse für 2019. Für eine rasche Lieferung wird es noch im November zur Auftragserteilung nach Beschluss im Aufsichtsrat kommen. Eine entsprechende Sitzung wird terminisiert. Zur Entlastung der Obuslenker und Obuslenkerinnen wurden die Planstellen auf 280 Lenker aufgestockt und die Rekrutierungsmaßnahmen verstärkt.

Diese Offensive greift, da schon im ersten Monat über 100 Bewerbungen bei der Salzburg AG eintrafen.