Salzburg AG setzt weitere Sofortmassnahmen für den Öffentlichen Verkehr

22.10.2018 14.00

Entlastung der Personalsituation durch temporäre externe Linienbedienung

Für die Salzburg AG hat es höchste Priorität die angespannte Situation bei Personal und Flotte im Verkehrsbereich rasch zu entschärfen. Dafür wurde am 8. Oktober von Vorstandssprecher Leonhard Schitter die Bereichsübergreifende Task Force #vorwärtsverkehr im Unternehmen eingerichtet. In weniger als einer Woche konnte ein umfassendes Maßnahmenpaket, inklusive externer Prüfung erarbeitet werden.

„Die Reparaturarbeiten wurden bereits auf 9 Reparaturlinien aufgestockt, so dass bis Mitte Dezember jedenfalls wieder 100 Obusse einsatzbereit sind und eine ausreichende Zahl an Reservebussen verfügbar ist“ sagt Leonhard Schitter, Vorstandssprecher Salzburg AG. Derzeit sind bereits wieder 96 Obusse einsatzbereit. Für den normalen Linienbetrieb sind in den Tagesspitzen 93 Obusse im Regelbetrieb erforderlich.

„Für eine schnelle Entlastung unserer Obuslenkerinnen und Obuslenker setzen wir jetzt eine weitere Sofortmaßnahme“, informiert Leonhard Schitter. „Wir haben im Verkehrsbereich die Planstellen auf 280 aufgestockt und die Obuslenker – Rekrutierungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren, so dass wir bereits erste Erfolge verzeichnen können. Jedoch wissen wir auch, dass die Situation aufgrund von Krankenständen im Herbst und Winter angespannt ist und nachhaltige Personalmaßnahmen nicht von einer Stunde auf die andere greifen, weshalb wir uns daher auch auf einen temporären und externen Linienbetrieb vorbereitet haben“.

Um allen unseren Kunden auch weiterhin denselben bestmöglichen Service bieten zu können, werden weiterhin uneingeschränkt alle Kurse gefahren. Von Montag, 29. Oktober 2018 bis jedenfalls Samstag, 5. Jänner 2019 werden wir die Linie 9 von Montag bis Samstag aber mit Biogasbetriebenen Bussen und externem Personal durch unser Tochterunternehmen ALBUS (49 % Salzburg AG) bedienen. An Sonntagen werden weiterhin Obusse eingesetzt. „Damit können wir unsere Obuslenkerinnen und Obuslenker rasch entlasten und das bei unverändertem Fahrbetrieb für unsere Kundinnen und Kunden“, so Schitter abschließend.