INTERNATIONALER ARCHITEKTURWETTBEWERB FÜR NEUES VERKEHRSGEBÄUDE

29.01.2018 11.00

Aufgabenstellung war die Nutzung des 3,2 Hektar großen Salzburg AG-Areals am ehemaligen ASFINAG Gelände für Büro- und Gewerbeflächen, Werkstatt und Obusgarage. Am 26. Jänner 2018 wurden die drei besten Projekte durch eine Jury ausgewählt. Sämtliche Projekte, inklusive der Bestgereihten, werden in Form von Plänen und Einsatzmodellen von 1. bis 16. Februar 2018 in der Rotunde der Salzburg AG ausgestellt. Im nächsten Schritt starten die Detailgespräche mit dem erstgereihten Projekt. Die Ergebnisse werden dem Aufsichtsrat der Salzburg AG zur Entscheidung und Beschlussfassung vorgelegt.

Stadtrat Johann Padutsch: „Das Siegerprojekt wird der Bedeutung des Areals und seiner künftigen Nutzung für die Stadtentwicklung von Salzburg sehr gerecht. Ein sehr spezielles und innovatives Konzept, das neben der neuen Obusremise zusätzlich ca. 1.000 Arbeitsplätze durch Drittnutzung (Büro- und Geschäftseinheiten) bieten wird.

Der Architekturwettbewerb sorgte für reges Interesse. 11 von 25 Einreichungen stammten aus den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich. Die drei bestgereihten Projekte wurden von einer siebenköpfigen Jury, bestehend aus Mitgliedern von Stadt Salzburg, Salzburg AG-Experten und Architekten, ausgewählt. Der zwei Tage dauernden Jurysitzung wohnten auch zwei Anrainervertreter bei.

Leonhard Schitter, Vorstandssprecher der Salzburg AG: „Jedes neue Bauprojekt muss gleichzeitig auch ein Beitrag zur Energiewende sein. Die Energiezukunft fordert neue Lösungen. Bei dem durchgeführten Architekturwettbewerb wurden vorab dafür Bewertungskriterien definiert: Wir legen den Fokus auf wirtschaftliche Parameter, aber vor allem auch auf energiewirtschaftliche Aspekte wie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, ökologische Bauweise und Gebäudeautarkie. Diese sind für uns ganz wesentliche Kriterien für die Auswahl der drei besten Projekte.“

DI Heinz Plöderl, Vorsitzender der Kammer der ZiviltechnikerInnen, ArchitektInnen, und IngenieurInnen Oberösterreich und Salzburg: „Der offene, mit der Ziviltechnikerkammer abgestimmte Architekturwettbewerb, ist ein prägendes Merkmal für Qualität und Innovation. Mit dem offenen Architekturwettbewerb erhält man eine reiche Auswahl unterschiedlicher Lösungsmöglichkeiten, um aus den anonym eingereichten Beiträgen für die klar definierte Aufgabenstellung anhand der vereinbarten Kriterien durch ein unabhängig zusammengesetztes Preisgericht  das beste Projekt ermitteln zu können. Die hohe Qualität der eingereichten Projekte und das Ergebnis des offenen Architekturwettbewerbs für das neue Verkehrsgebäude zeugen nicht nur vom  Potential der Bauaufgabe und der teilnehmenden Architekten sondern zeigen auch die Qualität des offenen Architekturwettbewerbes als transparentes und sicheres Vergabeverfahren auf.“

Mit dem Ende des Architekturwettbewerbs geht die Planung in die nächste Phase und die Detailgespräche mit dem erst gereihten Projekt starten. Die Ergebnisse werden dem Aufsichtsrat der Salzburg AG zur Entscheidung und Beschlussfassung vorgelegt.