Salzburg AG #vorwärtsverkehr: Unabhängige Prüfergebnisse bestätigen sicheren Betrieb

05.12.2018 12.30

TÜV Süd und KPMG konstatieren sicheres und rechtskonformes Betreiben von Obus und Lokalbahn. Ergebnisse bestätigen die Richtigkeit der bereits gesetzten Sofort- und mittelfristigen Massnahmen und zeigen Weiterentwicklungsmöglichkeiten auf

Wie Anfang Oktober durch Aufsichtsratsvorsitzenden Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Vorstandssprecher Leonhard Schitter angekündigt, wurden mit TÜV Süd und KPMG externe Prüfer zur Qualitäts- und Kompetenzsicherung für Obus und Lokalbahn herangezogen. Die nunmehr berichteten Ergebnisse geben Aufschluss über die Qualität der derzeitigen Situation im Verkehrsbereich der Salzburg AG, evaluieren die gesetzten Sofort- und mittelfristigen Maßnahmen seit Anfang Oktober und zeigen dazu ein mögliches Potenzial zur Weiterentwicklung im Verkehrsbereich der Salzburg AG auf.

Von Excel zu Excellence

Die beiden externen Prüfer haben im Zeitraum von ca. fünf Wochen unabhängig voneinander, die Prüfung von Obussen und Obusinfrastruktur, technischen Audits, Triebwägen und Gleisanlagen der Lokalbahn durchgeführt, sowie behördliche Genehmigungen, das Einhalten von gesetzlichen Normen, Vorschriften und die interne Betriebsorganisation und die Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkehrsbereich geprüft.

KPMG sowie TÜV Süd kommen beide zum Ergebnis, dass der sichere und rechtskonforme Betrieb von Obus und der sichere und rechtkonforme Betrieb der Salzburger Lokalbahnen, sowie die Sicherheit für den Fahrgast aus technischer Sicht bestätigt werden kann. Beide Prüfeinrichtungen empfehlen der Salzburg AG für einen zukunftsfitten Verkehrsbereich unter anderem eine Verbesserung der internen Prozesse und eine verbesserte Planung mittels Systematisierung und Digitalisierung.

Zum Beispiel sehen die Prüfungsorganisationen ein verbessertes Instandhaltungsmanagementsystem oder eine verbesserte Transparenz bei der Priorisierung oder auch ein digitalisiertes zentrales Dokumentenmanagementsystem als wichtige nächste Schritte für die Zukunftsfitness des Verkehrsbereichs in der Salzburg AG. Hinsichtlich der Aufrechterhaltung des Fahrbetriebs zeigen die Erhebungen, dass für einen reibungslosen Ablauf 93 Obusse pro Tag benötigt werden. Es wird für die Zukunft empfohlen, die Anzahl der systematischen Prüfroutinen bei jenen Obussen zu erhöhen, die ein höheres Alter vorweisen (ab 14 Jahren) - zur Früherkennung von Schäden.

Notwendige Reservefahrzeuge sollen in Zukunft ausschließlich durch eine ausreichende Anzahl von einsatzfähigen modernen Obussen bereit stehen, was derzeit wieder der Fall ist. Bis Mitte Dezember stehen außerdem wieder mindestens 100 einsatzbereite Obusse zur Verfügung. Zudem ist die Bestellung von 15 neuen Obussen vorgezogen worden. 

Maßnahmen für die Zukunft

Für den Aufsichtsratsvorsitzenden und den Vorstandssprecher der Salzburg AG ist das nun vorliegende externe Ergebnis erfreulich und eine unabhängige Bestätigung, dass auch die seit Anfang Oktober gesetzten Sofort- und mittelfristigen Maßnahmen die akute Situation entschärfen und die Weichen für einen zukunftsfitten Verkehrsbereich in der Salzburg AG gestellt haben.