SALZBURG AG BAUT OBUSNETZ WEITER AUS

24.11.2017 00.00

Linie 3 schafft die Anbindung an den Nahverkehrsknoten Nord

Das Obusnetz in der Stadt Salzburg wächst weiter: Mit 10. Dezember 2017 werden die Obuslinien 1 und 3 verlängert. Die erweiterte Elektrifizierung der Linien bringt zwei neue Haltstellen, verbesserte Anschlüsse und Umstiegsmöglichkeiten. Dieser Ausbau ist ein weiterer Schritt zur Attraktivierung des Öffentlichen Personennahverkehrs von Stadt Salzburg und Salzburg AG.

Die Salzburg AG setzt beim Öffentlichen Verkehr auf die drei Säulen „Verlässlichkeit, Information und Komfort“. Mit 41 Mio. Fahrgästen und 5,2 Mio. gefahrenen Kilometern pro Jahr ist der Obus der tragende Teil des städtischen Verkehrssystems. „In den letzten zehn Jahren haben wir rund 172 Mio. Euro in die Weiterentwicklung des Verkehrsbereichs in Stadt und Land Salzburg investiert – allein 54 Mio. Euro davon für den Obus“, sagt Leonhard Schitter, Vorstandssprecher der Salzburg AG.

Heuer wurden bereits neue Busspuren in der Rudolf-Biebl-Straße und in der Sterneckstraße realisiert, in topmoderne Niederflur-Obusse mit Klimaanlage investiert und Haltestellen mit dynamischer Fahrgastinformation ausgestattet. „Mit der jetzt verlängerten Linie 1 schaffen wir eine dauerhafte öffentliche Anbindung der Bessarabierstraße und der Messe mit P+R Anlage", so Harry Preuner, Bürgermeister-Stellvertreter der Stadt Salzburg und Vorsitzender des Verkehrsausschusses der Salzburg AG. „Dafür wird eine zusätzliche Haltestelle Halmberggasse in der Besserabierstraße eingerichtet.“

Auch mit der Verlängerung der Linie 3 ist ein Lückenschluss gelungen, denn mit dem Neubau des „Wienerdamm“-Viadukts an der Bahnhofstraße konnte die Obuslinie 3 ab dem Kreisverkehr Bahnhofstraße/Goethestraße bis zur bestehenden Haltestelle Landstraße, dem neuen Nahverkehrsknoten Salzburg Nord verlängert werden. Alle Fahrten verkehren ab/bis zur Haltestelle Landstraße in Salzburg Nord. Diese Maßnahmen kommen allen Salzburgerinnen und Salzburgern zugute und mit der Verlängerung der Linie 3 verkürzt sich auch die Reisezeit für Pendlerinnen und Pendler aus den Umlandgemeinden.