SICHER IM NETZ

In den vergangenen 15 Jahren ist die Spielwiese im Netz fast grenzenlos geworden – auch für Viren, Trojaner, illegale und strafbare Aktionen. Um auf der sicheren Seite zu surfen, reicht es nicht, sich mit den vielen Apps, Anwendungen und Messenger-Diensten auszukennen. Auf Ratgeberseiten wie saferinternet.at erfährt man, welche Regeln zu beachten sind. Im Notfall gibt es den Internet Ombudsmann sowie rataufdraht.at.

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Tipps

  • Privates
    Wohnadressen, Handynummern, E-Mail-Adressen gehen im Internet niemanden etwas an. Passwörter sollte man auch nicht an Freunde weitergeben und die Privatsphäre-Einstellungen in den sozialen Netzwerken regelmäßig überprüfen.
  • Urheberrecht beachten
    Fotos, Grafiken und Videos aus dem Netz herunterzuladen, ist grundsätzlich verboten und kann teuer werden. Auch im Internet geht das nur mit Erlaubnis des Urhebers.
  • Online bleibt online
    Das Onlinestellen von Fotos, Videos oder Texten sollte man sich gut überlegen, weil das spätere Entfernen praktisch unmöglich ist. Andere durch das Veröffentlichen von Fotos oder Videos zu verletzen oder lächerlich zu machen, ist verboten. Erotische Aufnahmen von unter 18-Jährigen fallen unter Kinderpornografie. Das Weiterschicken von solchem Bildmaterial ist strafbar.
  • Nicht alles ist wahr
    Fake News können im Internet gezielt veröffentlicht worden sein, um andere schlecht zu machen. Am besten mehrere Quellen zu Rate ziehen. Bei Bildern ist die umgekehrte Bildersuche eine gute Möglichkeit, die Echtheit zu prüfen.
  • Cybermobbing melden
    Beleidigungen, Belästigungen oder Drohungen über Internet und Handy sind strafbar. Täter blockieren, in sozialen Netzwerken und bei Beratungsstellen melden.
  • Umsonst gibt es nicht
    Schnäppchen und Gratisangebote, für die eine Registrierung oder das Teilen mit Freunden notwendig sind, haben fast immer mit Datenbeschaffung oder Schadsoftware zu tun.
  • Apps sicher nutzen
    Apps nur aus den offiziellen App-Shops herunterladen. Drittanbieter-Apps sind oft mit Schadsoftware verseucht. Auf Apps, die zu viele Berechtigungen verlangen, lieber verzichten. Softwareupdates regelmäßig durchführen und alle Anwendungen löschen, die nicht mehr gebraucht werden.
  • Computer und Smartphone schützen
    Ein Antivirenprogramm brauchen Tablet und Smartphone so wie jeder Computer. Software und Apps hält man am besten per Auto-Update aktuell. Alle Geräte sollte man mit PIN-Codes, Passwörtern oder Entsperrmustern vor Zugriff schützen.