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RAUS MIT DER HITZE

Andreas Wimmer von Elektro Eder über Klimageräte

Je heißer die Sommer, desto mehr mobile Klimageräte drängen auf den Markt. Das Problem: Mobile Geräte leiten die warme Zimmerluft über einen Schlauch durch ein geöffnetes Fenster ab. So gelangt aber gleichzeitig viel warme Außenluft nach drinnen. Die Geräte sind außerdem durchwegs sehr laut im Betrieb und verbrauchen viel Strom. 

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Monoblock oder Split?

Wesentlich effizienter sind fix montierte Klimaanlagen. Sie führen die warme Luft durch ein Rohr in der Außenwand ins Freie ab. Dabei hat man die Wahl zwischen Monoblock- und Split-Geräten.

  • Bei Monoblock-Anlagen ist die gesamte Technik in einem Gehäuse im Rauminneren untergebracht.
  • Bei Split-Geräten wird die Kältemaschine außen am Gebäude montiert, der Teil mit der Steuerung drinnen. Das hat den Vorteil, dass die Geräte wesentlich leiser und weniger dominant im Raum sind.

60 Watt pro m2

Klimaanlagen kühlen mit einem Kühlmittel, das kreislaufartig durch das Gerät fließt. Beim Verdampfen wird die Luft im Raum gekühlt, entfeuchtet und gefiltert. Pro Quadratmeter Raum ist eine Kühlleistung von mindestens 60 Watt erforderlich. Für einen 20 Quadratmeter großen Raum reichen 1.200 Watt, bei 30 Quadratmeter sind es aber schon 1.800 Watt.

Am besten lässt man sich von einem unserer ElektroServicepartner über die richtige Dimensionierung beraten. Klimaanlagen sollte man nicht im Dauerbetrieb laufen und nicht zu stark kühlen lassen. Das kostet nämlich viel Geld, belastet den Kreislauf und kann einen Schnupfen oder steifen Nacken zur Folge haben.