RATZFATZ DURCHS GANZE LAND

Jacques Villeneuve wurde Formel-1-Weltmeister, Toni Braxton sang „Un-Break My Heart“ im Radio und der erste Harry-Potter-Roman wurde veröffentlicht: 1997, als Internet über das Kabelnetz der Salzburg AG laufen lernte.

Seit 20 Jahren gibt es das CableLink-Breitbandnetz. 2017 surft Salzburg mit 200 Megabit pro Sekunde. Bis 2030 soll ein Gigabit pro Sekunde Standard sein. Ganz nah dran an diesem zukünftigen Standard ist Pölzleitner Holz in Abtenau-Schratten. Der Spezialist für Hackschnitzel, Holzrecycling und -resteverwertung, Brennstoffe und Transporte ist 2014 von Annaberg nach Abtenau übersiedelt. Dort hatte man direkten Zugang zum Glasfasernetz der Salzburg AG und sich gleich für eine professionelle Businesslösung entschieden.

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DIGITALISIERUNG ALS MOTOR

Grund war die zunehmende Digitalisierung, wie Manfred Eder von der Pölzleitner-Geschäftsführung berichtet: „Die gesamte Administration, alle Rechnungen und Amtswege erfolgen mittlerweile elektronisch. Wir telefonieren außerdem über das Internet, haben eine Serververbindung von unserem zweiten Standort im niederösterreichischen Unterradlberg zu uns und eine Backupsicherung in einer Cloud. Die Salzburg AG hat uns da eine gute Gesamtlösung angeboten.“

Über CableLink Fiber:INET, wie es Pölzleitner Holz nutzt, sind jetzt schon Verbindungen mit einem Gigabit pro Sekunde im Up- und Download möglich. Gute Gründe also, warum die Salzburg AG bereits 85.000 Internetkunden zählt und pro Jahr über acht Prozent Zuwächse bei den Anschlüssen verzeichnet. Heute haben zwei Drittel aller Haushalte im Bundesland Salzburg Zugang zum Kabel, bis 2030 sollen es fast 100 Prozent sein. Bis dahin investiert das Infrastrukturunternehmen pro Jahr 21 Millionen Euro in den Ausbau seines superschnellen Breitbandnetzes.

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Dabei hat alles ganz klein angefangen, im Jahr 1997, als Telefax, VHS-Kassetten und Disketten noch ebenso Standard waren wie Dial-in beim Internet. Der störungsfreie Zugang über das Kabel-TV-Netz, wie ihn CableLink bot, bedeutete eine kleine Revolution. Viele entschieden sich dafür, weil sie damit erstmals gleichzeitig im Festnetz telefonieren und im Internet surfen konnten. Das alles ohne die sonst üblichen Unterbrechungen bei der Datenübertragung und ohne Minutenabrechnung im Netz.

Fair use, fair p(l)ay war das Motto, das auch Franz Brillinger aus Bruck an der Glocknerstraße überzeugte. Er zählte zu den Allerersten, die sich damals für den neuen, attraktiven Weg ins Internet entschieden. Die vorherige Lösung, für die er sich ins Telefonnetz einwählen musste, war ihm zu wenig stabil gewesen. Außerdem wollte er am Fortschritt teilhaben, aus Spaß an dem neuen Medium. 2017 ist das Internet eine Selbstverständlichkeit, die zu seinem vierköpfigen Haushalt in Bruck an der Glocknerstraße gehört wie die Tageszeitung, das Radio und der Fernseher.

Bis heute hat der Leiter des Seniorenheims in Kaprun seinen Anbieter nicht gewechselt. Die CableLink-Verbindung ins World Wide Web ist natürlich eine ganz andere als vor 20 Jahren. Nämlich kabellos am PC, am Tablet wie am Smartphone und mit einer Geschwindigkeit, von der man selbst vor drei Jahren nicht einmal zu träumen wagte. Die Bandbreite hat erst im vergangenen Oktober 200 Megabit pro Sekunde erreicht. Das heißt, an jedem CableLink-Anschluss in ganz Salzburg ist das über 3.000-fache Tempo von anno 1997 möglich.