HEIZEN MIT HAUSVERSTAND

Wer beim Heizen sparen will, muss viel Geld in die Hand nehmen: für eine moderne Dämmung, ein zukunftsweisendes Heizsystem und neue Fenster. Aber es gibt auch ein paar einfachere und wirksame Tricks, zum Beispiel Heimo.

Heimo ist die intelligente Heizungssteuerung der Salzburg AG für jedes Haus und jede Wohnung. Herzstück ist die Heimo Zentraleinheit (Funk, Z-Wave). Sie steht in Verbindung mit Heizungssteuerköpfen, Funk-Mehrfachsensoren sowie Funk-Tür-/Fensterkontakten. Das System wird über eine mobile App (Android, iOS) gesteuert.

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Gezielt sparen

Ab dem Herbst sollten Jalousien, Rollos und Vorhänge abends geschlossen werden, damit die Wärme im Wohnraum bleibt. Außerdem die Dichtungen von Fenstern und Türen überprüfen, damit es nicht zieht. Wenn es abends beim Lesen, Handarbeiten oder Fernsehen auf dem Sofa kühler wird, helfen auch Pullis und Decken.

Wer normalerweise die Fenster ständig gekippt lässt, sollte jetzt nur noch stoßlüften: mehrere Male täglich, fünf Minuten, mit weit geöffneten Fenstern. Dabei Thermostatventile schließen. Intelligente Haussteuerungen wie Heimo übernehmen das automatisch.

Heizkörper entlüften, sonst wird nur ein Teil der Oberfläche warm. Werden die Heizkörper durch Möbel verdeckt oder zum Wäschetrocknen verwendet, verlieren sie bis zu 20 Prozent an Energie.

In Wohnräumen reichen 20 Grad Celsius, in Schlafräumen 16 bis 17, in der Küche 18 und im Bad 22. Jedes Grad zu viel kostet im Schnitt fünf Prozent mehr bei den Heizkosten.

Wer einen Kachelofen oder einen dänischen Kaminofen besitzt, sollte ihn in der Übergangszeit für das kurzfristige Aufheizen verwenden. Für das Badezimmer bieten sich ein Heizlüfter oder eine Infrarotflachheizung an.

Wer auswärts arbeitet, kann die Temperatur untertags auf 18 Grad Celsius absenken und am Abend wieder hochfahren. Die Wohnräume jedoch nie weiter abkühlen lassen, weil das Aufheizen besonders viel Energie braucht. Mit intelligenten Haussteuerungen wie Heimo ist eine kurzfristige Regelung von außerhalb einfach.

Im Keller, in kühlen Räumen oder Gängen gehen durch ungedämmte Heizungsrohre fünf bis zehn Prozent Heizenergie verloren. Dämmen ist auch während der Heizperiode möglich und kostet nicht viel.

Hocheffizienzpumpen der Energieeffizienzklasse A sparen bis zu 80 Prozent Strom. Ein Tausch rechnet sich bei einem gut gedämmten Haus im Schnitt bereits in zwei bis vier Jahren und sollte für die nächste heizungsfreie Zeit eingeplant werden. Mehr Infos hier.