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Der Sonnen­könig

Photovoltaik wird Säule der Energieversorgung.

Experten sind sich einig: Innerhalb der nächsten Jahrzehnte wird Sonnenenergie eine tragende Säule der weltweiten Energieversorgung. Im Haus von Wolfgang F. Müller ist sie das seit dem vergangenen Jahr.

Wolfgang F. Müller und seine Frau Heidi wohnen in Salzburg-Gneis in einem Holzriegelhaus aus den 1990er-Jahren. Der studierte Theologe arbeitet für die Erzdiözese Salzburg, ist darüber hinaus Publizist, Kabarettist und ein Künstler, der filigrane Glasritzbilder fertigt. Also ein Mensch mit vielen Energien, dem außerdem die Bewahrung der Schöpfung wichtig ist. In vielen Haushalten wird aber noch zu viel Energie in die Wärmeversorgung gesteckt. Rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs geht zu Lasten unserer Gebäude. Dabei gibt es längst Bauten, die mehr Energie erzeugen, als sie benötigen.

Mit Blick auf die Klimaziele müssen wir bestehende Häuser sanieren und fossile Energien durch erneuerbare ersetzen. Bis 2050 sollen so 80 bis 95 Prozent der Treibhausgas-Emissionen reduziert werden. 

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Sonne rein

Wolfgang F. Müller setzte den entscheidenden Schritt von den Fossilen zu den Erneuerbaren im Vorjahr. Seither läuft in seinem Reihenhaus eine Luft-Wärmepumpe. Gleichzeitig schaffte sich die Familie eine Photovoltaik-Anlage an, um den Mehrbedarf an Strom selbst abdecken zu können. Die Planung und Realisierung des Projekts überließ Wolfgang F. Müller unseren Experten.

Ein Experte erhob den Strombedarf und die Verbrauchsspitzen im Haus und rechnete den zukünftigen Bedarf mit der geplanten Wärmepumpe hoch. Daraus schnürte er für Familie Müller das passende Paket aus Photovoltaik-Anlage, Wärmepumpe und einem Batteriespeicher, der tagsüber produzierten und nicht benötigten Sonnenstrom zwischenspeichert.

Ratenkauf

Abhängig von Anlagengröße und Jahresverbrauch können Haushalte im Schnitt 25 bis 30 Prozent des Strombedarfs aus ihrer PV-Anlage decken. Bei Familie Müller sollte der Eigenverbrauchsanteil durch die Wärmepumpe und den Batteriespeicher sogar bis auf 70 Prozent klettern. Genauso gut könnte der überschüssige Strom aber auch in die Batterie eines E-Autos oder die Warmwasserbereitung fließen.

Um hohe Investitionskosten für die Photovoltaik-Anlage zu vermeiden, entschied sich Familie Müller für einen Ratenkauf. Wir bieten dafür sechs oder zwölf Jahre an. Die Kosten errechnen sich immer aus der Größe und den Errichtungskosten der Anlage. Für eine 3,2-kWp-Anlage ohne Speicher kommt man bei einer Laufzeit von zwölf Jahren zurzeit mit etwa 40 Euro pro Monatsrate aus. Bei Familie Müller ist die Rate durch die Größe der Anlage und den Speicher höher. 

Der Weg zum Stromerzeuger



Wer sich für eine Photovoltaik-Anlage interessiert, kann zum Einstieg auf salzburg-ag.at/sonnendach auf einem Satellitenbild seine Dachfläche ausmessen und daraus mit Hilfe eines Sonnendach-Rechners die Kennzahlen einer für das Objekt geeigneten PV-Anlage erheben, inklusive der Höhe der zu erwartenden Raten. Der nächste Schritt ist ein Beratungsgespräch mit einem unserer Experten vor Ort. Soll das Angebot realisiert werden, kümmert sich das Expertenteam gemeinsam mit Montagefirmen um alle weiteren Schritte.

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) geht davon aus, dass Solarenergie immer noch wettbewerbsfähiger wird. In ihrem Marktbericht „Renewables 2019“ rechnet die IEA damit, dass die Kosten für Strom aus dezentralen Photovoltaik-Anlagen bis 2024 um 15 bis 35 Prozent sinken und immer mehr Menschen auf das „Öl der Zukunft“ umsteigen werden.

3 Schritte zum Sonnendach

1. Sonnendach-Rechner:
Aus Adresse, Dachform, Heizung und dem Ganzjahres-Stromverbrauch ermittelt der Sonnendach-Rechner die passende Anlagengröße und errechnet ein unverbindliches Angebot.

2. Expertenbesuch:
Zur Abklärung der Details und individuellen Wünsche kommt einer unserer Experten zu Ihnen ins Haus und erstellt ein verbindliches Angebot.

3. Realisierung:
Wenn das Angebot zusagt, übernehmen wir alle weiteren Schritte bis zur fertigen Anlage.