14.11.2017 13:00

Salzburg AG testet Augmented-Reality-Brille in der Kraftwerksinstandhaltung

Unternehmenseigenes Innovationsprogramm setzt sieben Pilotprojekte um

 

Heute präsentierte Leonhard Schitter, Vorstandssprecher der Salzburg AG im Heizkraftwerk Mitte den Einsatz einer Augmented-Reality-Brille (AR–Brille) in der Kraftwerksinstandhaltung. Mit der Augmented-Reality-Brille sollen in Zukunft die Instandhaltungsarbeiten in Kraftwerken erleichtert werden. Dieses Pilotprojekt ist eines von sieben im Rahmen des  unternehmenseigenen Innovationsprogramms. Die ersten Testergebnisse liegen im ersten Quartal 2018 vor.

 

„Mit der AR-Brille wird das reale Blickfeld durch die Einblendung virtueller Informationen ergänzt“, so Leonhard Schitter, Vorstandssprecher der Salzburg AG. „Man taucht damit nicht komplett in eine virtuelle Welt ein, sondern notwendige Informationen und Unterlagen werden digitalisiert und in das Sichtfeld eingespielt. Damit haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle benötigten Informationen im Blickfeld und die Hände frei für ihre Arbeiten.“ Bei den Instandhaltungsarbeiten in Kraftwerken können das zum Beispiel Pläne, technische Informationen, Sicherheitshinweise, Unterlagen zu Aufgabenbeschreibungen oder Ersatzteillisten sein.

 

Innovationsprogramm der Salzburg AG

Bereits sieben zukunftsweisende Ideen wurden im Zuge der Innovation Challenge #2 entwickelt. Bei diesem Innovationswettbewerb werden kreative Lösungskonzepte, sowie neue Produkte und Services entwickelt, die ganz nah am Kunden und dessen Bedürfnissen ausgerichtet sind. Die Innovation Challenge #2 ist ein wichtiger Bestandteil des Salzburg AG-Innovationsprogramms, das bereits 2016 ins Leben gerufen wurde. „Um die Weichen für die Zukunft zu stellen und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, gilt es Synergien zwischen internem Know-how und externen Entwicklern zu schaffen. Das Programm bildet gemeinsam mit einer intern erarbeiteten Digitalisierungsstrategie den Rahmen für unsere strategische Unternehmensausrichtung“, so Schitter. Bei der Innovation Challenge #2 haben 221 startups aus 36 Nationen ihre Ideen eingereicht und zusätzlich wurden 90 Ideen und Projektvorschläge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Salzburg AG eingebracht. 2018 wird es eine Neuauflage der Challenge sowie einen weiteren Innovation Summit geben.

 

Sieben Pilotprojekte im Test

Neben dem Einsatz der AR-Brille wird derzeit auch der Drohneneinsatz zur Leitungsüberprüfung einem Praxistest unterzogen. Mit einem englischen startup wird die technische Weiterentwicklung von modernen Schwungradspeichern vorangetrieben, die helfen sollen, Verbrauchsspitzen auszugleichen und so das Stromnetz zu entlasten. Ein weiterer Pilot beschäftigt sich mit der Entwicklung einer innovativen Softwarelösung, die künftig die Einsatzfahrpläne, also den Betrieb der eigenen Speicherkraftwerke, automatisieren und damit verbessern wird. Auch bei den Kunden-Touchpoints setzt ein Projekt an: Das Kundenservice der Salzburg AG ist als erster österreichischer Energieversorger via WhatsApp schnell und unkompliziert für Anfragen erreichbar. Dadurch soll die Bearbeitungsdauer und die Qualität der Erledigung von Kundenanfragen nochmals verbessert werden. Die zwei weiteren Projekte beschäftigen sich mit der Entwicklung von sogenannten Smart-Home-Systemen. Dabei wird der Fokus auf das Energiemanagement gelegt und Apps entwickelt, die den Stromverbrauch pro Haushaltsgerät auswertbar machen.

 

Innovationen im Kraftwerksbereich

Im Kraftwerksbereich geht die Salzburg AG schon länger innovative Wege. Die Salzburg AG investiert gezielt in bestehende Kraftwerke, um mit neuen Technologien deren Leistung zu erhöhen oder auf Bedarfsspitzen flexibel reagieren zu können. Ein Beispiel dafür ist die Erweiterung des Kraftwerks Dießbach. Die in den 1960er-Jahren errichtete Anlage wird um 30 Millionen Euro zu einem Pumpspeicherkraftwerk ausgebaut. Das Kraftwerk Dießbach erhält ein neues Unterbecken und 24 Matrixpumpen, die für einen Ausgleich von kurzfristig schwankenden Erzeugungen von Wind- und Photovoltaik-Anlagen für eine Effizienzerhöhung der Anlage sorgen. Pionierarbeit leistet der Salzburger Energieversorger auch bei der Frage, wie es gelingt, die steigende Zahl kleinerer und bei der Strommenge stark schwankender Erzeugungseinheiten besser zu vermarkten. Die Salzburg AG bündelt die Leistung zahlreicher kleiner Kraftwerke virtuell zu einer großen Anlage und platziert die Leistung am Regelenergiemarkt. Eine innovative Software-Lösung verknüpft die Kraftwerkssteuerung der Einzelanlagen mit Informations- und Kommunikationstechnologien und bildet so ein virtuelles Kraftwerk (VPP), das seine  Leistung am Regelenergiemarkt anbieten kann. Auch bei dieser innovativen Lösung wurde mit einem österreichischen Software-startup kooperiert.

Pressebilder

AR-Brille im Testeinsatz

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