21.10.2016 09:00

Innovationsprogramm der Salzburg AG

Im Rahmen des Innovationsprogramms der Salzburg AG fand gestern Abend der erste Innovation Summit und damit auch die erste Prämierung der Innovation Challenge Siegerprojekte statt. Die E-Wirtschaft kämpft derzeit an vielen Fronten und muss sich für die Zukunft neu aufstellen. Deshalb hat die Salzburg AG Anfang des Jahres ein vielschichtiges Innovationsprogramm ins Leben gerufen. Damit soll sowohl das Bestandsgeschäft gesichert, als auch neue Produkt- und Erlebniswelten für Kunden entwickelt werden.

 

Die E-Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Technologien sind überholt und unwirtschaftlich, Klimaziele wollen erfüllt werden, Märkte die nicht mehr funktionieren, Investitionen, die sich wenig bis kaum rentieren. „Die Stromwelt verändert sich und wir befinden uns jetzt in der größten technologischen Veränderung seit der flächendeckenden Versorgung mit Elektrizität“, erklärt Leonhard Schitter; Vorstandssprecher der Salzburg AG anlässlich des ersten Innovation Summits der Salzburg AG. Vorstandskollege Horst Ebner setzt fort: „Bei diesen Entwicklungen müssen wir als Landesenergieversorger ganz vorne mit dabei sein und dürfen nicht zu Erhaltern oder Blockierern werden, sondern müssen in Zukunft mit neuen Technologien arbeiten, neue Wege gehen und das manchmal alleine oder gemeinsam mit neuen Marktteilnehmern."

 

Die Diskussion zur Trennung der gemeinsamen Stromzone zwischen Österreich und Deutschland erleichtert die Rahmenbedingungen für die E-Wirtschaft nicht. „Sollte es zu einer Trennung kommen, kann es zu einer spür-und merkbaren Strompreiserhöhung in Österreich kommen“, sagt Schitter.

 

Salzburg AG mit eigenem Innovationsprogramm in die Zukunft

Als Landesenergieversorger hat die Salzburg AG mit Energie, Mobilität und Telekommunikation ein in Österreich einzigartiges Portfolio und belegt damit regional Platz Nummer 1. Diesen Stockerlplatz gilt es auch in Zukunft zu halten und sich gleichzeitig den rasant steigenden Anforderungen anzupassen.

 

Dafür hat der Landesenergieversorger gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den vergangenen Monaten ein eigenes Innovationsprogramm entwickelt. Dieses besteht aus einer neuen Produkt- und Erlebniswelt für Kunden, analogen und digitalen Touchpoints (Customer Care), einer eigenen Innovationsplattform im Unternehmen und dem Innovation Summit mit der Innovation Challenge als Plattform für branchen- und grenzübergreifenden Diskurs, sowie weiteren Kooperationen mit Start-ups und High Potentials. Dieses Programm kann und soll jederzeit erweitert werden und bildet den Rahmen für die strategische Ausrichtung des Unternehmens in Zukunft.

 

„Der Kunde und seine Bedürfnisse bestimmen unser Handeln mehr denn je. Mit einer eigenen Customer Care-Einheit werden unsere Kunden ab 2017 zentral von einer Stelle serviciert und die Touch Points – analog wie digital – erhöht. Zudem erweitern wir die Produkt- und Erlebniswelt für Kunden“, sagt Schitter. Vorstandskollege Horst Ebner erklärt weiter: „In einer eigenen Unternehmensplattform werden wir in Zukunft Ideen entwickeln und Forschungsprojekte vorantreiben. Kooperationen mit Start-ups haben wir bereits vor eineinhalb Jahren gestartet – zum Beispiel mit den Virtuellen Kraftwerken – und diese sind in Zukunft fixer Bestandteil unserer Strategie."

  

Salzburg AG Innovation Summit – Plattform für Technologie und Wirtschaft

Der erste Innovation Summit der Salzburg AG fand gestern Abend zum Thema „Digitalisierung“ statt. Als Full-Service-Dienstleister regte die Salzburg AG eine Diskussion zwischen Experten und Vordenkern aus Wirtschaft, Technologie und Innovation an. Neue Dienstleistungen, zusätzliche Informationen und die direkte Interaktion mit und zwischen den Kunden waren die Themen einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion. Die rund 160 Gäste konnten an diesem Abend auch eine Kostprobe der Salzburg AG Innovations- und Produktzonen erleben:

 

Diese reichte von der Virtual-Reality-Zone - Ökomobilität auf höchstem Niveau, mit einem virtuellen Tesla-Rennen und virtuellen Treffen fernab von Salzburg – über TableConnect Produkte wie intelligente Haussteuerungen via App bis hin zur Steuerung von virtuellen Kraftwerken und das alles Ratz-Fatz mit Highspeed Breitbandinternet von Cablelink.

 

„Wir sehen uns damit in der E-Wirtschaft ein wenig als Pioniere“, erklärten Schitter und Ebner an diesem Abend, „denn mit dem Innovationprogramm und dem begleitenden dazugehörigen Innovation Summit wagen wir einen provokanten Blick in die Zukunft."

 

Die Vorstände der Salzburg AG diskutierten mit Robert Grüneis (Vorstandsdirektor der Wiener Stadtwerke Holding AG), mit Eveline Steinberger-Kern (Energieexpertin und Beraterin), Oliver Csendes (COO Pioneers) und Karl-Heinz Land (Gründer neuland) darüber, wie Digitalisierung die Zukunft beeinflusst. Von der Energietransformation über den Gleichklang zwischen Produktentwicklung und IT bis hin zu Open Innovation Prozessen wurden alle Aspekte beleuchtet.

 

„Anpassen oder untergehen“ lautet das Credo des Key-Note-Speakers Karl-Heinz Land. Der „Digital-Darwinist“ erklärte den Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie, welche Geschäftsmodelle in Zukunft überleben werden und gab Antwort auf die Frage, wie Unternehmen sich den rasanten Veränderungen in Technologie, Gesellschaft und Kommunikation anpassen müssen. „Phantasie, Ehrgeiz, Vertrauen in den Erfindungsreichtum der Menschen – das ist das eigentliche Rezept, und wenn man noch die Rahmenbedingungen schafft, in denen sich dies wirtschaftlich entwickeln kann, dann steht dem Erfolg nichts mehr im Wege“, verspricht Land. Die Digitalisierung bietet Chancen und Risiken.

 

23 Einreichungen bei der ersten Innovation Challenge

Im Vorfeld des Innovation Summits veranstaltete die Salzburg AG eine Innovation Challenge für Start-up-Unternehmen und Vordenker aus Wirtschaft, Technologie und Wissenschaft. Ziel war es, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und konkrete Aufgabenstellungen im Bereich „Smart Energy“ kreativ zu lösen.

 

„Wir sind davon überzeugt, dass sich die Wirtschaft gemeinsam statt einsam den Herausforderungen der Digitalisierung stellen muss“, betont Ebner und setzt fort: „Die Innovation Challenge verbindet etabliertes Know-how der E-Wirtschaft und kreative Ideen von jungen Start-ups. "Der Innovationswettbewerb freute sich in seinem ersten Jahr über 25 Einreichungen und prämierte im Rahmen einer Fachjury zwei Siegerprojekte: Integriertes Energiemanagementsystem für Wärme und Strom von Peter Käfer (meo Smart Home Energy GmbH) sowie das Projekt Smart Agents als intelligente Anwendung, das Kundenanfragen versteht, klassifiziert und beantwortet von Andreas Gruber (Redlink GmbH).Produkte werden zur App und aus Kunden werden Lieferanten

 

Die Digitalisierung treibt den Innovationsprozess im Dienstleistungssektor rasant voran und bietet Spielraum für innovative Produkt- und Erlebniswelten. „Die fortschreitende Entmaterialisierung und die Unmenge an verfügbaren Daten sind nur wenige Beispiele zu den bevorstehenden Herausforderungen für die heimische Wirtschaft“, erklärt Leonhard Schitter und ergänzt: „In der E-Wirtschaft hat das Geschäftsmodell der reinen Stromlieferung in Zukunft ausgedient und muss um mehr Dienstleistungen ergänzt werden."

 

Die Salzburg AG-Kunden der Zukunft kaufen Mobilität mit dem Smartphone, erzeugen ihren Strom mit Sonnenergie selbst, steuern die elektrischen Geräte in ihrem Haus mittels App und fahren strombetriebene Autos. Als Full-Service-Dienstleister wird die Salzburg AG ihre Kunden dabei unterstützen. Aber vor allem braucht es Lösungen, um die Energiesysteme der Zukunft zu steuern. Dafür wurden bereits Smart-Home-Lösungen entwickelt, die es den Kunden ermöglichen ihre Häuser (Heizung, Wasser, Licht) zu steuern. Mit den Best-Services werden Business Services für Industriekunden angeboten - zur Steigerung der Energieeffizienz und damit Kostenreduktion im Rahmen des Energieeffizienzgesetzes.

 

„Mit der gewerblichen Energieberatung erreichen wir immer mehr Betriebe und zeigen Einsparungspotenziale auf – vor allem für Hotellerie und Gastronomie, sowie ab 2017 für Bäckereien. Wir unterstützen in Zukunft verstärkt Privathaushalte, Gemeinden und Unternehmen beim Stromerzeugen mit Photovoltaik Pachtmodellen, bei denen wir von der Montage, dem laufenden Betrieb und der Instandhaltung bis hin zur Wartung alles übernehmen sowie wir kundenorientierte Packages aus Strom, Mobilität und Telekommunikation schnüren. All das und noch viel mehr gewährleisten wir im Rahmen unseres eigenen Innovationsprogramms und mit einer effizienten und schlagkräftigen neuen Organisation. „So sichern wir auch weiterhin regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Salzburg." sagt Schitter abschließend.

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