Obus

Unternehmen

 

 

1940 - Die erste Obuslinie in Salzburg

Am 1. Oktober 1940 fuhr der erste Obus vom heutigen Herbert-von-Karajan-Platz durch das Siegmundstor zum Hans-Schmid-Platz nach Maxglan. Damit löste der Obus die Salzburger Stadtbahn ("rasende Eierspeis") ab. 1942 konnte der „Obusring“ Bahnhof-Zentrum-Lehen-Maxglan (Linie L und M) vollendet werden.

 

1944 wurde die Obuslinie A nach Obergnigl eröffnet. Bis in die 50er Jahre fuhr der Obus auf den Spuren der ehemaligen Stadtbahn über den Universitätsplatz und den Alten Markt durch die Altstadt. Mit zunehmendem Verkehrsaufkommen wurde eine andere Linienführung gewählt.

 

Das Liniennetz wächst weiter

Als erste neue Obuslinie nach dem Zweiten Weltkrieg ging 1949 der „D“ vom Hauptbahnhof in die Alpensiedlung in Betrieb. 1951 entstand die Linie B (Liefering – Stadtzentrum). Der Kommunalfriedhof und der Stadtteil Itzling wurden 1956 mit der Linie F an das Obusnetz angeschlossen. Im selben Jahr nahm die Zentralgarage den Betrieb auf. Ab 1978 verlief die Obuslinie 6 von Parsch nach Itzling-West.

 

Der Salzburger Obus heute - Vorbild für viele europäische Städte

Derzeit umfasst die Obus-Flotte 96 Fahrzeuge. 2012 wurden insgesamt 23 typengleiche Gelenk-Obusse gekauft, die Niederflurwagen haben dadurch einen Anteil von 90%. Salzburg hat somit eine der modernsten Flotten Europas.

 

Mit über 40 Millionen Fahrgästen jährlich ist der Obus das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Salzburg. Auch bei großen Projekten ist der Obus vorne mit dabei: Projektmanagement, Kommunikation und Verantwortung des EU-Trolley Projektes liegen beim "Lead Partner" Salzburg AG.

 

Im Stadtbild von Salzburg ist der Obus längst nicht mehr wegzudenken. Ist er doch beliebtes öffentliches Verkehrsmittel für Jedermann und befördert jährlich 40 Millionen Fahrgäste pro Jahr! Weitere wichtige Informationen  rund um den Obus wurden nachstehend für Sie zusammengefasst:

 

  • Obus in Salzburg seit 1940
  • 11 Linien
  • Länge Obusnetz: über 100 km
  • 100 Gelenk-Obusse (2/3 davon Niederflurwagen), 1 Solo-Obus
  • 600 Volt Nennspannung (Gleichstrom)
  • max. Geschwindigkeit 65 km/h
  • 106 elektrische Weichen für eine flexible Betriebsführung bei Betriebsbeeinflussungen
  • ca. 40 Millionen Fahrgäste pro Jahr
  • ca. 5,2 Millionen zurückgelegte Kilometer pro Jahr

 

Salzburger Verkehrsverbund (SVV)
Mit dem Verkehrsverbund wurde der öffentliche Verkehr nicht nur attraktiver. Ein wesentliches Kriterium des Verbundes liegt in der Koordinierung der Leistungen des öffentlichen Verkehrs.

 

Heute ist es eine wesentliche Aufgabe der Verkehrspolitik des Landes und der Verbundgesellschaft, das Angebot des öffentlichen Verkehrs im Land zu koordinieren sowie das Angebot mit den angrenzenden Regionen abzustimmen. Darin liegt der Hauptvorteil für den einzelnen Fahrgast.

 

Albus

Der Salzburger Obus arbeitet mit der Firmengruppe „Dr. Richard“, kurz: dem Albus, zusammen. Die diesel- und erdgasbetriebenen Linien des Albus ergänzen das Obusnetz der Salzburg AG optimal.

 

ÖWD: „Ihre Fahrscheine, bitte!“

Dass die Kontrolleure täglich ihre Arbeit erledigen, ist für das Verkehrsservice wichtig. Denn nicht allein die Fahrscheinkontrolle zählt, sondern die ÖWD-Mitarbeiter sorgen auch für mehr Sicherheit und Service in den Obussen. Sie geben auch gerne Auskunft über Tarife und Linien.

 

ErdgasDrive - Sparsam. Sicher. Sauber.

Die „Umweltlinie“ der Salzburg AG fährt mit Erdgasantrieb. Sie ist leiser, sparsamer und umweltfreundlicher. Die Salzburg AG und Albus verstehen sich als verantwortungsvolle Partner für die Region und ihre Menschen.

 
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