- Salzburg AG Photovoltaik-Bürgerbeteiligung macht Sonnenstrom zugänglich: Mehr Energieeffizienz im Bundesland
- Elektroauto so günstig wie noch nie - bis zu 11.000,- Euro Förderung bei Strom aus Sonne
- Kombination von Förderungen möglich
(Salzburg, 26. Juli 2012). Die Salzburg AG setzt auf Elektroautos und Photovoltaik um die Energieeffizienz weiter zu erhöhen. Auf ein Elektroauto umzusteigen ist in Salzburg günstig wie nie zuvor: Durch Förderungen von Bund und Land können sich jetzt auch Privatkunden bis zu 35 % auf den Nettopreis eines Elektroautos sparen. Voraussetzung für die maximale Förderung ist Strom aus Photovoltaik: allen die keine Möglichkeit zur Errichtung einer eigenen PV-Anlage haben aber ein förderwürdiges Elektroauto besitzen oder kaufen, bietet die Salzburg AG jetzt ein attraktives Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsmodell an.
„Die Energieeffizienz ist der Schlüssel um die Energiewende, die Klimaziele und mehr Unabhängigkeit zur erreichen. Deshalb haben wir für das Jahr 2012 und wohl auch noch für die weitere nähere Zukunft Energieeffizienz zu einem der Leitmotive der Salzburg AG erkoren“, so August Hirschbichler, Vorstandssprecher der Salzburg AG. „Für uns bedeutet Energieeffizienz die richtige Energie vernünftig einzusetzen. Ob Wasserkraft, Photovoltaik oder Abwärme von Industriebetrieben: Als Energieversorger wollen wir neue Wege der Energiegewinnung gehen. Ein Drittel unseres Energieverbrauchs schluckt der Verkehr. Es braucht also attraktive Alternativen in diesem Bereich, sonst bewegt sich hier zu wenig. Darum koppeln wir unsere Photovoltaik Bürgerbeteiligung an die Elektromobilität“, sagt Leonhard Schitter, Vorstand der Salzburg AG.
Durch Förderungen bis zu 11.000,- Euro sparen
Salzburg ist seit 2009 Modellregion für Elektromobilität des Klima- und Energiefonds (KLIEN). Mit einem Teil dieser Förderung (insgesamt 1,9 Millionen Euro über fünf Jahre) wird der Erwerb eines Elektroautos unterstützt: Dabei sind bis zu 25 Prozent des Nettopreises förderbar. Neu ist, dass Privatpersonen diese Förderung mit jener des Klima- und Umweltpakts (KLUP) des Landes Salzburg kombinieren können. Die tatsächliche Höhe der KLUP-Förderung ist von mehreren Faktoren abhängig: Für die Anschaffung des Elektroautos selbst gibt es maximal 2.000 Euro. Zusätzlich gibt es 1.000 Euro, wenn der Fahrzeughalter nachweisen kann, dass er ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen bezieht. Weitere 1.000 Euro können zukünftige Elektroautofahrer als Förderung erhalten, wenn sie gleichzeitig mit einer Photovoltaikanlage Strom für ihr Auto erzeugen. In Summe sind es also 4.000 Euro, die das Land im Idealfall zuschießt. Vorausgesetzt, die Fördersumme überschreitet zusammen mit der KLIEN-Förderung nicht 35 Prozent des Netto-Listenpreises. „Uns war wichtig, die höchste KLUP Förderung allen Privatpersonen zugänglich zu machen. Darum haben wir eine Photovoltaik Bürgerbeteiligung entwickelt und sie der Elektromobilität gewidmet: d.h. dass private Elektroautokunden an der Bürgerbeteiligungsanlage teilhaben können. Damit fördern wir indirekt den Umstieg auf Öko-Mobilität. Im besten Fall kann man sich so bis zu 11.000,- Euro an Förderungen abholen“, so August Hirschbichler.
Photovoltaik Bürgerbeteiligung für Elektroauto-Kunden: Salzburger Sonnengemeinschaft
Natürlich gibt es viele Salzburger, die sich gerne eine Photovoltaik-Anlage anschaffen würden, aber keinen Platz dafür haben. Aus diesem Grund hat die Salzburg AG ein neues Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsmodell geschaffen. Jeder private Salzburger der Besitzer eines förderwürdigen Elektroautos ist, oder sich ein solches kauft, kann sich an der „Salzburger Sonnengemeinschaft“ beteiligen, die Photovoltaikanlagen auf Dächern von Salzburg AG-Betriebsgebäuden errichtet und betreibt. Mit einer Beteiligung von 7.020 Euro sichert sich der Elektroautobesitzer zwölf Photovoltaik-Module. Das entspricht in etwa einer 20 Quadratmeter großen Hausanlage mit rund 3 Kilowatt peak. Wer sich für das Bürgerbeteiligungsmodell entscheidet, hat ein „eigenes“ Sonnenkraftwerk ohne eigene Dachfläche und eine sichere Anlage. Die Beteiligung an einer Photovoltaikanlage bringt fixe 3,25 Prozent Ertrag. Das sind bei einer Beteiligung von 7.020 Euro 228 Euro pro Jahr. Die Laufzeit der Beteiligung beträgt mindestens fünf Jahre. Danach ist ein Ausstieg bei voller Rückerstattung des eingesetzten Betrages möglich. „Also gut angelegtes Geld für innovative Sonnenstromprojekte“, so Leonhard Schitter, Vorstand der Salzburg AG. „Damit beteiligt die Salzburger Sonnengemeinschaft Salzburger aktiv am weiteren Ausbau von Ökoenergie im Bundesland Somit wird die Erzeugung erneuerbarer Energien sinnvoll mit Elektromobilität verbunden. Derzeit haben wir drei Anlagen dafür errichtet: auf unserem Zentrallager in der Breitenfelderstraße, am Umspannwerk Seekirchen und auf unserer Betriebsleitung in St. Michael.“
Neue Produkte für Elektroauto-Kunden – Kooperation mit Autohandel intensiviert
ElectroDrive Salzburg, eine 100 % Tochter der Salzburg AG, hat gemeinsam mit dem Autohandel für die neuen Elektroautos Ladepakete entwickelt. Im Herbst startet eine groß angelegte Kampagne, um die neuen E-Modelle den Salzburgern zu präsentieren: im Oktober wird es in der Stadt an zwei Wochenenden große Testtage in vier Autohäusern geben, an denen alle derzeit verfügbaren Elektroautos gefahren werden können und über alle Fördermöglichkeiten informiert wird. Ein neues Produkt sorgt dafür, dass Kunden nicht nur mit Ökostrom fahren, sondern auch mit Ökostrom leben: dabei wird der gesamte Haushalt auf Grünstrom umgestellt: „Wir wollten ein Produkt anbieten, das Kunden anspricht die besonders ökologisch denken. Dafür haben wir unser Ladepaket green home entwickelt“, so Alois Schößwendter, Geschäftsführer der ElectroDrive Salzburg GmbH. „Wir haben uns das durchgerechnet: wenn man 100 % auf Ökostrom umsteigt, verursacht das in einem durchschnittlichen Haushalt Mehrkosten von 1,30 Euro pro Monat. Dafür lebt und fährt man aber absolut grün.“ Die Ladepakete von ElectroDrive Salzburg gibt es ab 9,90 pro Monat.


