Unter Vehicle to Grid (dt. “Fahrzeug ans Netz”) versteht man Konzepte zur Nutzung der Akkus von Elektrofahrzeugen als Speicher im Stromnetz. Die Elektrofahrzeuge sollen dabei zu Zeiten geringer Last bzw. eines Stromüberangebots Energie aus dem Netz beziehen und die Akkus aufladen und im Gegenzug zu Zeiten großer Last wieder Strom ins Netz einspeisen und somit zur Spitzenlastabdeckung beitragen.
Die Idee beruht vor allem darauf, dass Autos zu weit mehr als 90% geparkt sind und somit deren Speicher theoretisch zur Verfügung stehen. Um Vehicle to Grid realisieren zu können bedarf es einerseits intelligenter Konzepte zur Netzintegration von E-Fahrzeugen und andererseits einer Weiterentwicklung der Akku-Technik.
Die Lebensdauer von heute verfügbaren Akkus wird durch vermehrte Lade-Entlade-Zyklen wesentlich eingeschränkt, sodass diese für Vehicle to Grid Konzepte nur bedingt geeignet wären. Der Begriff kommt vor allem im Zusammenhang mit dem Thema Smart Grids vor.
Der Gasverbrauch am Zähler wird in Kubikmeter (m³) angegeben und in den Energiegehalt (kWh) umgerechnet. Dabei müssen Luftdruck, Gasdruck an der Messeinrichtung und Umgebungstemperatur berücksichtigt werden, da diese Faktoren Einfluss auf das Volumen des Erdgases haben.
Diese Faktoren werden in einer Formel nach Vorschrift der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) zu einem Verrechnungswert zusammengefasst. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite der Salzburg Netz GmbH.
Als Verteilnetze werden die Stromnetze der Niederspannungs- (0,4 kV) und Mittelspannungsebene (5-30 kV) bezeichnet. Während die Hoch- und Höchstspannungsnetze bereits heute weitgehend automatisiert sind, gibt es in Verteilnetzen bisher kaum aktive, regelbare Komponenten sodass der Netzbetrieb in der Regel passiv erfolgt.
Ziel der Projekte zum aktiven Verteilnetzbetrieb ist es, intelligente Netzkomponenten und Regelungskonzepte für einen aktiven d.h. automatisiert geregelten bzw. gesteuerten Betrieb von Nieder- und Mittelspannungsnetzen zu entwickeln.
Der Begriff wird häufig im Zusammenhang mit dem Thema Smart Grids genannt.
Dies ist eine Zusammenschaltung von dezentralen Stromerzeugern, wie zum Beispiel Photovoltaikanlagen, Kleinwasserkraftwerken und Blockheizkraftwerken kleinerer Leistung zu einem Verbund, der flexible Kraftwerksleistung aus Großkraftwerken ersetzen kann.
Virtuelle Kraftwerke können zum Beispiel zur Spitzenstromerzeugung und zur Bereitstellung von Regelenergie eingesetzt werden. Der Begriff kommt vor allem im Zusammenhang mit dem Thema Smart Grids vor.