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Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation

Fernwärme-Offensive

Die Salzburger Landesregierung und die Salzburg AG starteten 2003 eine gemeinsame Offensive für den Einsatz von Fernwärme zur Reduktion der Luftschadstoffemissionen in der Stadt Salzburg. Die Umstellung alter Anlagen, die mit Heizöl Leicht, Heizöl Schwer und anderen festen fossilen Energieträgern befeuert werden, auf umweltfreundliche Fernwärme wird gefördert.

Namhafte Unternehmen und Institutionen konnten durch die beiden Fernwärmeoffensiven von 2003–2005 und 2006–2007 für Fernwärme gewonnen werden.

Überblick umgestellter

Objekte
Landestheater Hotel Stein
Autohaus Frey Ford Schmidt
Mercedes-Benz Rennbahnsiedlung
Heizzentrale Moy Galerie Weilinger
Heizzentrale Konrad-Laib-Straße Wohnanlage Überfuhrstraße
Studentenwohnheim Egger-Lienz-Gasse Wohnsiedlung Clemens-Krauss-Straße
Wohnanlage Bürglsteinstraße Wohnanlage Dariostraße
Wohnanlage Borromäumstraße Wohnanlage Stöcklstraße

Der Einsatz der durch die gemeinsame Produktion von Strom und Wärme emissionsarmen Fernwärme der Stadt Salzburg reduziert den Schadstoffausstoß erheblich.

Im Zuge der Fernwärmeoffensive 1 von 2003–2005 wurden ca. 10,7 MW Leistung, das entspricht einer Anschlussleistung von ca. 2.100 Wohnungen, auf Fernwärme umgeschlossen.

Reduktionen

Die Emissionseinsparungen betragen ca.

  • 4.700 kg SO2,
  • 5.800 kg NOx  und
  • 3.100 Tonnen CO2

1,6 Millionen Liter Öl pro Jahr werden durch Fernwärmemengen ersetzt.

Die Förderungen für diese Maßnahmen durch das Land Salzburg betrugen ca. 200.000 €, die der Salzburg AG ca. 400.000 €.

Für die Fernwärmeoffensive gehen wir von 11,7 MW bzw. einer Umstellung aus, die einer Anschlussleistung von ca. 2.300 Wohnungen entspricht. Die Schadstoffemissionen reduzieren sich um

  • 5.800 kg SO2
  • 7.100 kg NOx  und
  • 3.900 Tonnen CO2.


2,7 Millionen Liter Öl pro Jahr werden durch Fernwärmemengen ersetzt.

Die Förderungen für diese Maßnahmen durch das Land Salzburg betrugen ca. 140.000 €, die der Salzburg AG ca. 440.000 €.

Die Salzburger Landesregierung und die Salzburg AG haben 340.000 € bzw. 840.000 €, also zusammen 1,18 Mio. € für die Fernwärmeoffensiven bereitgestellt, um in der Stadt Salzburg 4,3 Mio. Liter Öl pro Jahr durch Fernwärme zu substituieren.

Wie erfolgreich generell die Bemühungen für den Einsatz von Fernwärme in der Stadt Salzburg waren bzw. sind, zeigen die Zuwächse der Fernwärmeanschlüsse. Beginnend mit 2003 inklusive der Prognose für 2007 konnten Zuwächse von ca. 57 MW oder ca. 11.400 Wohnungen erreicht werden.