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Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation

Börsenlexikon

Strombörsen

Es gibt in Europa mehrere Börsen an denen Energie gehandelt wird wie z.B. die Amsterdam Power Exchange (Niederlande), Internation Petroleum Exchange (Großbritannien) oder die Powernext in Frankreich. Die für Österreich wichtigsten sind die Energy Exchange Austria und der European Energy Exchange (EEX) mit Sitz in Leipzig.

  • Nord Pool: Die erste Strombörse Europas entstand 1993 mit der Liberalisierung in Skandinavien und heißt Nord Pool.
  • EEX – European Energy Exchange: Die EEX entstand 2002 in Leipzig und ist ein Marktplatz um Strom, CO2-Emissionsberechtigungen, Kohle und Gas zu marktgerechten Preisen zu kaufen bzw. verkaufen. Mit mehr als 200 handelnden Unternehmen aus 19 Ländern ist sie heute eine der größten und wichtigsten Energiebörsen Europas.
  • EXAA Energy Exchange Austria: Nach der Liberalisierung des österreichischen Strommarktes 2001 wurde nur wenige Zeit später die EXAA im Jahr 2002 gegründet. Mit mehr als 40 Stromhändlern konnte sich die EXAA auf dem europäischen Börsenplatz erfolgreich etablieren.

Die Salzburg AG ist direkt an der deutschen Strombösen EEX so wie an der österreichische Strombörse EXAA am Handel beteiligt. Täglich werden Kauf- und Verkaufsgebote an die Strombörsen gesandt und ausgeführt. Durch Ihre Erfahrung und Fachwissen übernimmt die Salzburg AG den Börsenhandel für einige Partnerunternehmen.

Strommix

Im Strommix sind die Anteile der „Primärenergieträger“ (= Wasserkraft, Kleinwasserkraft, Ökoenergie, Atomstrom, Thermische Energie sowie Kraft-Wärme-Koppelung) ausgewiesen. Bei der Salzburg AG führt die Wasserkraft mit über 84%.

Was heißt das für die Salzburg AG-Endkunden (Haushalte, Gewerbe, Industrie)?
Kunden der Salzburg AG schätzen nicht nur das faire Preis-Leistungsverhältnis und sichere Versorgung. Sie können auch sicher sein, dass ihr Strom zu einem überwiegenden Teil aus umweltfreundlicher Wasserkfraft erzeugt wurde.
Der Strommix der Salzburg AG setzt stark auf erneuerbare Energien. Gegenüber dem Strom, der auf europäischen Strombörsen (=UCTE-Strom) gehandelt wird, ergibt das eine bedeutende CO2-Ersparnis. Im Jahr 2008 lag die Ersparnis bei insgesamt 1.386.600 Tonnen.

Strommix der Salzburg AG
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UCTE-Mix

Gemäß § 45a ElWOG ist Strom unbekannter Herkunft im Rahmen des Versorgermix als UCTE-Mix auszuweisen.

Die UCTE (Union for the Co-ordination of Transmission of Electricity) koordiniert und überwacht das europäische Stromübertragungsnetz. Damit ist sie die Dachorganisation der Betreiber des west- und mitteleuropäischen Stromverbundnetzes.

UCTE bedeutet im Sinne der Bestimmungen des § 45a Abs 3 ElWOG, dass ein Lieferant über eine bestimmte Menge seines Lieferumfanges keine Nachweise über die Herkunft des Stromes erbringen konnte. Daher handelt es sich dabei um Strom mit unbekannter Herkunft für den beim Labeling der Begriff UCTE anzusetzen ist. Der Begriff UCTE kann dabei unterschiedlich erläutert werden:

  • UCTE (europäischer Strommix aus Wasserkraft, fossilen Brennstoffen und nuklearer Energie)
  • UCTE-Mix 2008: Wasserkraft 11,59%; Sonstige erneuerbare Energieträger 5,97%; Fossile Brennstoffe 52,64%; Nuklearenergie 29,43%; Sonstige Primärenergieträger 0,37% (= 445,31 CO2-Emissionen in g/kWh). Quelle: E-Control