Geschichte
Geschichte der FestungsBahn
Die FestungsBahn hat vieles zu erzählen:
1892 - 1859 Tröpferlbahn
April 1892: Baubeginn der Standseilbahn auf die Festung Hohensalzburg, die damals als Kaserne genutzt wurde. Betreibergesellschaft war die SETG (Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft).
Juli 1892: Feierliche Eröffnung der Festungsbahn, die Festung Hohensalzburg wird einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Wegen ihrer Antriebsart mit Wasser wurde die Bahn bald liebevoll Tröpferlbahn genannt. Am 18. Oktober 1959 fuhr die Tröpferlbahn zum letzten Mal.
1960 Elektrische Bahn
Die alte Wasserbahn wurde samt Strecke abgetragen und eine neue Gleisanlage mit zwei neuen Wagen installiert. Die Technik der nunmehr elektrischen FestungsBahn beeindruckte: Die Fahrgeschwindigkeit wurde von 1,0 m/s auf 2,4 m/s gesteigert, die neuen Wagen boten Platz für 36 statt früher 26 Fahrgäste.
1974/75 Umbau der Talstation: moderne Abfertigungshalle, Drehkreuze und elektrische Zähleinrichtung. 1976 folgte der Umbau der Bergstation. Der 30-jährige Dauerbetrieb erforderte schließlich eine komplette Erneuerung des Antriebes und der Wagen. Die erste elektrische Bahn fuhr am 13. Oktober 1991 zum letzten Mal.
1992 Neue Bahn
40 Millionen Fahrgäste in 31 Jahren forderten eine neuerliche Generalmodernisierung. Am 11. November 1991 begannen in der Bergstation umfangreiche Umbaumaßnahmen für den Antrieb. Mit dem Neubau wurde die Fahrgeschwindigkeit noch einmal erhöht, und zwar auf 5 m/s, ebenso das Fassungsvermögen von 36 auf 48 Personen
2011 Modernisierung der FestungsBahn
Von Jänner bis April wurde die FestungsBahn modernisiert. Die Salzburg AG investierte rund 4 Millionen Euro in zwei neue Fahrzeuge und die Erneuerung der elektrotechnischen Ausrüstung. Die Wagen sind auf dem neuesten Stand der Technik, bieten mehr Komfort und einen optimalen Ausblick auf die Altstadt. Durch die Umwandlung des talseitigen Führerstands in einen Fahrgastbereich bieten große Panoramafenster einen besseren Ausblick auf die Festspielstadt. Die theoretische Förderleistung von 1.600 Personen pro Stunde erhöht sich somit auf 1.850 Personen pro Stunde.
Die FestungsBahn zählt mit rund 1,7 Millionen Fahrgästen im Jahr zu den wichtigsten touristischen Bahnen Österreichs. Die FestungsBahn ist die älteste in Betrieb befindliche Standseilbahn Österreichs.
Geschichte MönchsbergAufzug
Auch der MönchsbergAufzug hat eine Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht:
1890 – 1947 Der Panorama-Aufzug
Ende des 19. Jahrhunderts fuhr der erste MönchsbergAufzug mit Fahrkörben zu je acht Sitz- und vier Stehplätzen. Die Eisenkonstruktion war außen an der Felswand angebracht.
1948-1986 - Der Innenlift
Im Zuge des Umbaues des Restaurants zum Grand Café Winkler wurde eine neue Aufzugsanlage im Berginneren geplant. Drei Liftkabinen für je acht Fahrgäste standen nun bereit. Ab 1977 nahm das Spielcasino im Café Winkler seinen Betrieb auf.
1987 - Der Schnell-Lift
Wegen des ständig wachsenden Besucherstroms wurde der Aufzug 1987 weiter modernisiert.
2003 gingen die drei Lifte nach Sanierung von Berg- und Talstation wieder in Betrieb. Damit ist eine Erschließung des Museums der Moderne garantiert.




