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Strompreis wird billiger, Gaspreis steigt geringfügig
Dienstag 10. Jan 2012 14:25
Strompreis sinkt ab 1. Februar um 0,2 Cent netto pro Kilowattstunde +++ Gaspreis wird aufgrund gestiegener Beschaffungspreise leicht angehoben +++ Bundesrechnungshof lobt Niedrigpreispolitik der Salzburg AG
Die Salzburg AG ändert mit 1. Februar 2012 die Preise für Ihre Standardprodukte bei Strom und Erdgas. Die Kunden erhalten in den kommenden Wochen die Informationsschreiben per Post. Bei Strom liegt die Salzburg AG im Preisvergleich der Landesenergieversorger nach wie vor unter den drei Günstigsten. Bei Erdgas liegt das Unternehmen im Mittelfeld. Auch der unabhängige Bundesrechnungshof lobt in seinem aktuellen Prüfbericht die Niedrigpreispolitik der Salzburg AG.
Strom im Schnitt über einen Euro pro Monat günstiger
Die Salzburg AG ist so wie alle anderen Stromlieferanten gemäß Ökostromgesetz verpflichtet, Ökostrom zu über dem Marktniveau liegenden Preisen zu beziehen. Mit dieser Form der Förderung wird die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen wie z.B. Biomasse, Photovoltaik, Wind und Kleinwasserkraft unterstützt. Aufgrund eines geringeren Mehraufwands für Ökoenergie wird die Salzburg AG mit 1. Februar 2012 die Preise für Ihre Standardprodukte für Privat- und Gewerbekunden um 0,2 ct/kWh netto senken.
Mit 1. Jänner 2012 erfolgte auch eine Senkung der Systemnutzungstarife. Durch diese beiden Preisänderungen ergibt sich für einen durchschnittlichen Haushaltskunden mit 3.500 kWh Jahresverbrauch gegenüber den Preisen von Dezember 2011 eine Ersparnis pro Monat in Höhe von 1,36 Euro brutto. Das entspricht 2,6% des Gesamtpreises.
Vorstandssprecher Mag. August Hirschbichler: „Die Salzburg AG liegt im Haushaltskunden-Vergleich der österreichischen Landesversorger somit bei Strom auch weiterhin unter den drei günstigsten Anbietern.“ (siehe Beilage: Vergleichsgrafik der Landesversorger bei Strom)
Gestiegene Bezugskosten erfordern geringfügige Preisanpassung bei Erdgas
Erdgas ist die Brückentechnologie auf dem Weg in eine regenerative, nachhaltige Energiezukunft und trägt wesentlich zur sicheren Energieversorgung Salzburgs bei. Die Salzburg AG muss die gesamte von ihren Kunden benötigte Menge an Erdgas am Großhandelsmarkt zukaufen und hat dazu langfristige Vereinbarungen. Diese garantieren ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit.
Die Bezugspreise für Erdgas sind vom Erdölpreis abhängig. Der Bezugspreis für Erdgas ist seit der Kalkulation der letzten Preisänderung erneut gestiegen. Damit ist die Salzburg AG gezwungen, mit 1. Februar 2012 den Energiepreis für das Standardprodukt Erdgas OK um 0,24 Cent/kWh netto anzuheben.
Mit 1. Jänner 2012 erfolgte eine Senkung der Systemnutzungstarife. Durch diese beiden Preisänderungen ergeben sich für durchschnittliche Haushaltskunden mit 10.000 kWh Jahresverbrauch gegenüber Dezember 2011 geltenden Preis monatliche Mehrkosten von 1,33 Euro brutto. Das entspricht 2,2% des Gesamtpreises.
Im Vergleich der österreichischen Landesversorger liegt die Salzburg AG beim reinen Energiepreis in der günstigeren Hälfte sowie beim Gesamtpreis (inkl. Netz- und Messentgelte, Steuern und Abgaben) im Mittelfeld. (siehe Beilage: Vergleichsgrafik der Landesversorger bei Erdgas).
Unabhängiger Bundesrechnungshof lobt Niedrigpreispolitik
Im September 2011 legte der unabhängige Bundesrechnungshof dem Salzburger Landtag einen 270 Seiten starken Prüfbericht zu verschiedenen Themen vor. Neben Infrastrukturprojekten und den Landesmuseen wurde in dem Bericht auch der Stromvertrieb der Salzburg AG unter die Lupe genommen.
Im Bericht heißt es dazu: „Die Preisgestaltung (Niedrigpreispolitik) stand daher (…) im Mittelpunkt ihrer Marketingmaßnahmen.“ Weiters lautet es in der Schlussbemerkung: „Im Vergleich zählte die Salzburg AG (…) im Massenkundensegment (private Haushalte und Gewerbekunden) zu den österreichischen Stromanbietern mit den niedrigsten Preisen. Ihre Preise waren bis zu 32 Prozent günstiger als die höchsten Strompreise am österreichischen Strommarkt.“






